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Neuer Rekord

1087 Buckelwale im Gewässer vor der Insel Amami-Oshima gesichtet

Der Verein für Wale und Delfine in Amami hat in der vergangenen Saison mehr als 1000 Buckelwale gezählt. Das ist ein neuer Rekord.

Buckelwale wandern im Winter in die Gewässer um die Insel Amami-Oshima, um zu brüten und Junge aufzuziehen. 1087 sind in dieser Saison zwischen Dezember 2020 und März 2021 zu sehen gewesen. Die Bedingungen scheinen gerade für Muttertiere und Kälber  ideal zu sein, glaubt Katsuki Oki, der Vorsitzende des Vereins.

Zahl der Buckelwalsichtungen stieg stetig

Die umfassende Erforschung der Tiere per Schiff begann 2014. Die Zahl der Walsichtungen stieg fortan in den darauffolgenden sechs Jahren, berichtet das Walforschungsprogramm des Umweltministeriums. Von den 670 Gruppen, in Fachkreisen auch Schoten genannt, die in dieser Saison gezählt wurden, bestanden 105 aus Müttern und Kälbern – ebenfalls ein neuer Rekordwert. Eine Gruppe blieb 48 Tage im Gebiet um Amami-Oshima.

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Der bisherige Rekord lag bei 971 gezählten Walen in der vergangenen Saison. Nun wurde erstmals die Tausender Marke geknackt. 1087 Tiere tummelten sich in dieser Saison im Meer. Die Beobachtung endete Ende Februar. Im März kehren die meisten wandernden Buckelwale wieder in den Norden zurück.

Eine Walmutter und ihr Kalb sind im Gewässer um Amami-Oshima zu sehen.
Eine Walmutter und ihr Kalb sind im Gewässer um Amami-Oshima zu sehen. Bild: Katsuki Oki

2895 Personen halfen dem Verband in dieser Saison bei der Beobachtung der majestätischen Tiere. Sofern nicht gerade Einschränkungen durch Corona gelten, erfreut sich die Walbeobachtungen unter Wintertouristen einer großen Beliebtheit. Die Pandemie ließ die Zahl der Beobachter im Vergleich zur Vorsaison (3684 Personen) um 20 Prozent sinken.

Erwachsene Tiere werden bis zu 30 Tonnen schwer

Ein erwachsener Buckelwal kann zwischen zehn und 20 Metern lang werden. Ein Tier trägt bis zu 30 Tonnen Körpergewicht mit sich rum. Im Sommer bevorzugen die Tiere kalte Gewässer vor der Halbinsel Kamtschatka im Nordosten Russlands. Während der Brutzeit im Winter zieht es die Tiere regelmäßig gen Süden in Richtung der Präfekturen Amami und Okinawa.

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