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Rekordwerte in einigen Regionen gemessen

CO2-Werte erreichten 2020 in Japan ein Rekordhoch

Laut Daten der Japan Meteorological Agency (JMA) erreichten die CO2-Werte des Landes im Jahr 2020 ein Rekordhoch. Die JMA verzeichnete die höchsten Werte seit dem Beginn der Aufzeichnung.

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Die CO2-Emissionen sind 2020 durch die Pandemie weltweit gesunken. Laut der JMA liegt der Rückgang in Japan innerhalb der jährlichen Schwankungen.

CO2-Werte im ganzen Land gestiegen

Die CO2-Werte rund um Japan werden an drei Beobachtungspunkten an Land sowie an Punkten über dem Pazifischen Ozean und im Südosten des Landes gemessen.

Die durchschnittlichen CO2-Werte für 2020, die an den Beobachtungspunkten an Land gemessen wurden, betrugen: 416,3 Teile pro Million (ppm) im Bezirk Ryori in Ofunato, Präfektur Iwate – 2,3 ppm höher als 2019; 414,5 ppm auf der Insel Minamitorishima in Ogasawara, Tokyo – 2,3 ppm höher als im Vorjahr; und 417,2 ppm auf der Insel Yonagunijima in Yonaguni, Präfektur Okinawa – 2,4 ppm höher als 2019.

Japan soll bis 2050 klimaneutral werden

Japans Premierminister hatte im vergangenen Jahr erklärt, dass er das Land bis 2050 CO2-neutral machen will und nannte damit als erster Premierminister des Landes eine genaue Zielangabe.

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Der Klimawandel wird für die steigende Zahl der Naturkatastrophen verantwortlich gemacht.

2019 verabschiedete die japanische Regierung eine langfristige Strategie, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Die Strategie besagt auch, dass die Gesellschaft „dekarbonisiert“ werden und nicht mehr von fossilen Brennstoffen abhängig sein soll.

Zudem sieht der Premierminister in umweltfreundliche Technologien eine Wachstumschance für die Wirtschaft in Japan.

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