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Bereits viele Alternativen erhältlich

Immer mehr japanische Unternehmen versuchen Plastikprodukte zu vermeiden

Japanische Unternehmen, insbesondere im Einzelhandel und Gaststättengewerbe, versuchen verstärkt auf Plastikprodukte zu verzichten.

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Die japanische Regierung hatte in dieser Woche angekündigt, dass Unternehmen verpflichtet werden sollen, ihren Verbrauch von Einwegprodukten aus Plastik zu reduzieren.

Holz, Biomasse und Löcher im Plastikbesteck

Unternehmen werden verpflichtet, die Verwendung von 12 Plastikartikeln zu reduzieren, darunter Einweglöffel, Zahnbürsten usw.

Doch bereits jetzt fangen immer mehr Unternehmen in Japan damit an, auf Plastikprodukte zu verzichten. Seit dem 17. August hat Lawson damit begonnen in acht seiner Natural Filialen in Tokyo Kunden Löffel aus Holz anstelle aus Plastik zu geben.

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Seven & i Holdings hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 auf Plastik als Verpackung für seine hauseigenen Produkte zu verzichten und auf umweltfreundliche Materialien umzusteigen.

Die Restaurantkette Skylark verwendet für Einwegbesteck mittlerweile Material aus Biomasse und seit Sommer werden die Besteller beim Lieferservice gefragt, ob sie Einwegbesteck überhaupt benötigen.

FamilyMart hat den Plastikanteil in den Löffeln um 12 Prozent reduziert und bietet diese seit Mai in einigen Filialen an. Bis Ende September sollen sie in allen Filialen im ganzen Land verwendet werden. Diese Maßnahme allein reduziert den Plastikverbrauch um 65 Tonnen im Jahr.

Im April hat Tokyu Hotels in zwei seiner Hotels, Zahnbürsten und Duschkappen aus pflanzlichen Materialien eingeführt. Bis Ende März 2022 sollen 20 Hotels des Unternehmens diese Produkte verwenden.

Nicht jedes Unternehmen versucht Plastik zu reduzieren

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Allerdings haben einige Unternehmen Probleme oder eher weniger Interesse an der Einführung von umweltfreundlichen Produkten.

„Es wird schwierig sein, die neuen Regeln zu befolgen, da die Kosten für die Einführung alternativer Produkte und die Bequemlichkeit der Kunden ein Problem darstellen“, so ein Manager eines Supermarktbetreibers.

Der Plan der japanischen Regierung, eine Pfandgebühr für Plastikartikel einzuführen, könnte laut des Managers dazu führen, dass die Kunden vergrault werden.

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