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Japan baut erneuerbare Energie immer weiter aus

Laut des Renewables 2020 Berichts der internationalen Energieagentur (IEA) betrugt der Anteil der erneuerbaren Energie in Japan im Jahr 2020 mittlerweile 21,7 Prozent an der gesamten Stromerzeugung.

Damit ist das Land auf den besten Weg sein Ziel, den Ausbau von Ökostrom bis 2030 auf 22 bis 24 Prozent zu erhöhen.

Anteil an erneuerbare Energie soll weiter wachsen

Yasushi Ninomiya, leitender Forscher am Institut für Energiewirtschaft in Japan, ist optimistisch, was den aktuellen Trend hin zu erneuerbarer Energie angeht, auch wenn der Anstieg der Abhängigkeit teilweise durch einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten aufgrund der Pandemie verursacht wurde.

„Es wird erwartet, dass sauberer Strom weiter wachsen wird, und es ist möglich, dass der Anteil der erneuerbaren Energien im Jahr 2021 das Ziel von 22 Prozent erreichen wird“, so der Forscher.

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Die IEA ermittelte die Stromerzeugung nach Energiequellen anhand von Statistiken, die sie von ihren Mitgliedsländern erhebt.

Im Jahr 2020 erzeugte Japan 12,7 Prozent mehr erneuerbare Energie als im Jahr zuvor. Die Solarstromerzeugung stieg um 14,6 Prozent, während Wind und Biomasse um 16 Prozent bzw. 30,3 Prozent zulegten.

Stromerzeugung aus thermischen und nuklearen Quellen in Japan gesunken

Auf der anderen Seite sank die thermische Stromerzeugung durch Quellen wie Erdgas.

Der Anteil der in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke sank aufgrund von Verzögerungen beim Ausbau der Anlagen, um die strengeren Vorschriften in Japan zu erfüllen, und vorläufigen Verfügungen, die die Aussetzung des Betriebs einiger Anlagen erzwangen. Bei Atomstromerzeugung fiel der Anteil von 6,6 Prozent im Jahr 2019 auf 4,3 Prozent.

Der Anteil erneuerbarer Energie sprang in Japan von 18,6 Prozent im Jahr 2019 auf 21,7 Prozent. Dieser starke Anstieg ist teilweise auf die Verlangsamung der wirtschaftlichen Aktivität in Japan im Jahr 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie zurückzuführen. Die gesamte Stromerzeugung des Landes sank im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent.

In den europäischen Mitgliedsländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung lag der Anteil der erneuerbaren Energien im Jahr 2020 bei insgesamt 44,3 Prozent

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