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Über 40 Prozent weniger als 2020

Japan senkt die Fangquote für Makrelenhecht auf ein Rekordtief

Die Fischereibehörde in Japan hat am Dienstag angekündigt, die Fangquote für pazifischen Makrelenhecht für 2021 auf ein Rekordtief von 155.355 Tonnen zu senken. Das entspricht einen Rückgang von 41,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Da in den letzten Jahren immer weniger der Fische gefangen wurden, will das Land seine Bemühungen verstärken, damit sich die Fischbestände erholen können.

Fangquote soll schnell beschlossen werden

Die Fischereibehörde stellte ihren Plan bei einem Treffen mit Fischern vor und er soll in den nächsten Tagen auf einer Sitzung des Rates für Fischereipolitik formell verabschiedet werden.

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Experten gehen davon aus, dass die Bestände des pazifischen Makrelenhechtes wegen des Klimawandels und der aggressiven Fischerei durch China und Taiwan immer weiter abnehmen, bevor die Fische die japanischen Küstengewässer erreichen.

Auf der Jahrestagung der Fischereikommission für den Nordpazifik im Februar einigten sich acht Mitglieder, darunter Japan, China und Taiwan, auf eine Obergrenze für ihre Fangquoten im Jahr 2021 von 333.750 Tonnen, was einem Rückgang von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Fangmenge mittlerweile auf Rekordtief

Nach Angaben der Industrie fielen die japanischen Fänge im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent auf 29.566 Tonnen und erreichten damit im zweiten Jahr in Folge ein Rekordtief.

Trotz der Fortschritte bei der Bewirtschaftung der Fischereiressourcen würde Japans neue Quote für 2021 immer noch 120.000 Tonnen mehr betragen als die Fangmenge von 2020.

Einige Beobachter fordern eine Senkung der Quoten in Japan und anderen Ländern, um sicherzustellen, dass sich die Fischbestände schneller erholen.

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