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Menschen sollen nicht nur die Heizung aufdrehen

Japan startet Energiesparkampagne

In Japan begann am Montag die jährliche Energiesparkampagne „Warm Biz“, mit der die Menschen dazu gebracht werden sollen, trotz des Winters an die Umwelt zu denken.

Das Umweltministerium fordert damit die Menschen auf, die Raumtemperatur auf 20 Grad zu stellen und mit dicken Pullovern und Decken für Wärme zu sorgen.

Energiesparkampagne als Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel

„Ich möchte die Menschen dazu ermutigen, sich warm anzuziehen, um nicht auf die Heizung angewiesen zu sein“, sagte Keiichi Kikuchi, der Leiter der für die Kampagne zuständigen Abteilung des Ministeriums und wies gleichzeitig auf die Bedeutung der Raumbelüftung hin, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Mehr zum Thema:  80 Prozent der Kommunen in Japan spüren die Auswirkungen des Klimawandels

Die von der japanischen Regierung eingeführte Energiesparkampagne startete 2005 mit dem Ziel, Energieeinsparungen zu fördern, um die globale Erwärmung einzudämmen.

Das Tragen von Schichtkleidung, die Verwendung von Wärmedämmmaterialien für Gebäude und die Förderung energiesparender Haushaltsgeräte gehören zu den Optionen, die gefördert werden sollen.

Keine Starttermine mehr für die Umweltkampagnen

Umweltminister Shinjiro Koizumi sagte letzte Woche, dass die Regierung ab nächstem Jahr nicht mehr die Termine für die Durchführung der Kampagne „Warm Biz“ und der Kampagne „Cool Biz“ festlegen werde, sondern es den Unternehmen und Einzelpersonen überlassen werde, ihrem eigenen Beispiel zu folgen.

Damit sollen die Menschen und Unternehmen dazu gebracht werden, am Ziel von Japans Ministerpräsidenten Yoshihide Suga, Japan bis 2050 CO²-neutral zu machen, aktiv mitzuarbeiten.

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