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HomeNachrichten aus JapanUmweltJapan will eine Änderung des UN-Klimaberichts

Änderung der Aussage zu fossile Brennstoffe

Japan will eine Änderung des UN-Klimaberichts

Laut des britischen Senders BBC fordert Japan eine Änderung des UN-Klimaberichts. Speziell geht es um die Empfehlung zur schrittweisen Reduzierung der Nutzung fossiler Brennstoffe.

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Das Land ist in hohem Maße von fossilen Brennstoffen abhängig und daher vorsichtig bei der Reduzierung des Verbrauchs.

Japan will keine schnelle Abkehr von fossile Brennstoffe

Den Medienberichten zufolge drängt das japanische Außenministerium darauf, den Teil des UN-Klimaberichts zu streichen, in dem es heißt, dass Kohle- und Gaskraftwerke im Durchschnitt in neun bzw. 12 Jahren abgeschaltet werden müssen.

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Außerdem argumentiert Japan auch, dass die Technologie zur Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid zur unterirdischen Lagerung, die Emissionen drastisch reduzieren kann.

Die Forderung und Aussagen des Landes werden als Versuch gewertet, die in dem Bericht enthaltene Forderung nach einer raschen Abkehr von fossilen Brennstoffen abzumildern. Dabei zeigen Studien, dass die Auswirkungen des Klimawandels für das Land große Auswirkungen haben wird.

Auch Saudi-Arabien und Australien verlangen eine Überarbeitung

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Saudi-Arabien, ein großer Ölproduzent, und Australien, ein großer Kohleproduzent, haben den Medienberichten zufolge ebenfalls eine Überarbeitung der Empfehlung gefordert.

Der UN-Klimabericht erscheint alle sechs Jahre und wird von einer Sachverständigengruppe (Weltklimarat oder IPCC) für Klimaänderungen der Vereinten Nationen erstellt. Der Bericht hat großen Einfluss auf die weltweiten Bemühungen, die Erderwärmung zu stoppen.

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