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HomeNachrichten aus JapanUmweltJapan will Emissionen bis 2030 um 66 Prozent reduzieren

Anpassung an die Erhöhung der Europäischen Union

Japan will Emissionen bis 2030 um 66 Prozent reduzieren

Japan will sein Ziel, die Emissionen des Landes bis 2030 zu reduzieren, auf 40 Prozent angeben. Ursprünglich plante Premierminister Yoshihide Suga die Emissionen bis 2030 um 26 Prozent zu senken.

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Die Anhebung des Ziels kommt vor einem Treffen zwischen Japans Premierminister und dem US-Präsidenten, dass für den 16. April geplant ist und eine Reaktion auf die Anhebung seitens der Europäischen Union, die anstrebt die Treibhausgase bis 2030 auf mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 zu erreichen.

Ziel ein wichtiger Eckpfeiler um Japan CO2-neutral zu machen

Der Plan, die Emissionen bis 2030 zu senken, ist ein wichtiger Eckpfeiler um Japan bis 2050 CO2-neutral zu machen. Der japanische Umweltminister Shinjiro Koizumi sagte letzten Monat, dass die Regierung plane, ein Reduktionsziel für 2030 im Einklang mit dem Ziel der Kohlenstoffneutralität für 2050 zu präsentieren.

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Um die angestrebten 66 Prozent zu erreichen, will die japanische Regierung mehr Erdgaskraftwerke bauen, die die bei der thermischen Stromerzeugung relativ wenig Kohlendioxid ausstoßen, und die Abhängigkeit von ineffizienten Kohlekraftwerken verringern.

Anteil der erneuerbaren Energien in Japan wächst

Zudem erwägt die Regierung auch, Projekte für erneuerbare Energien weiter auszubauen. Bereits 2020 betrug der Anteil der erneuerbaren Energien in Japan 21,7 Prozent an der gesamten Stromerzeugung.

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Japan hatte zuvor geplant, sein neues Ziel für 2030 bis zur 26. Konferenz der Vertragsparteien der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen im November festzulegen, aber Suga entschied, es aufgrund der Entwicklungen in der internationalen Gemeinschaft vorzuziehen.

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