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Europäische Unternehmen sollen in Japan produzieren

Japan will mit Europa zur Förderung von Offshore-Windenergie zusammenarbeiten

Japans Regierung kündigte an, dass sie mit Europa eine Lieferkette zur Förderung von Offshore-Windenergie planen.

Im Rahmen dieses Plans hofft die japanische Regierung, dass japanische Firmen Zugang zu europäischer Technologie bekommen und Produktionsstätten ins Land zu holen, um den Export in andere Teile Asiens zu fördern.

Japans Regierung will japanische und europäische Unternehmen zusammenbringen

Japans Regierung sieht in der Offshore-Windenergie einen Schlüssel, um eine kohlenstoffneutrale Gesellschaft zu erreichen. Allerdings hinken japanische Unternehmen bei der Entwicklung ausländischen Firmen hinterher. Japan kündigte im vergangenen Dezember an, bis 2040 die Nummer 3 bei der Windenergie werden zu wollen.

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Als ersten Schritt wird die Regierung zusammen mit der Business Federation, der größten Wirtschaftslobby des Landes (Keidanren), am 17. Mai ein Online-Seminar über Offshore-Windkraft veranstalten.

Zu dem Seminar ist auch Siemens Energy aus Deutschland eingeladen, Ziel ist es, die teilnehmenden Unternehmen mit japanischen Firmen zusammenzubringen.

Bereits für diesen Sommer sind Veranstaltungen geplant, die europäische Firmen und große japanische Generalunternehmer und Handelshäuser zusammenbringen sollen, die am Bau von Offshore-Windkraftanlagen beteiligt sind.

In Betracht gezogen werden auch Exporte von Kohlendioxid-Abscheidungs- und -Speichertechnologien in die Vereinigten Staaten sowie Seminare zur Förderung der Offshore-Windkraft und anderer kohlenstoffarmer Technologien in Asien.

Eine Offshore-Windturbine besteht aus 10.000 bis 20.000 Teilen und das Geschäftsvolumen erreicht typischerweise mehrere hundert Milliarden Yen, was bedeutet, dass es einen Welleneffekt auf verwandte Industrien geben wird.

Europäische Hersteller sollen in Japan produzieren

Die Regierung hofft, europäische Hersteller dazu zu bewegen, Fabriken im Land zu errichten und sich von japanischen Unternehmen mit Teilen beliefern zu lassen. Langfristig hofft sie auch, dass Teile in andere asiatische Länder exportiert werden.

Auf der ganzen Welt gibt es Bestrebungen, Offshore-Windkraftanlagen einzuführen, insbesondere in Asien, wo China und Taiwan versuchen, große US-amerikanische und europäische Hersteller anzuziehen.

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