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Schutz der biologische Vielfalt

Japan will seine Nationalparks ausbauen

Das japanische Umweltministerium plant, die Nationalparks im Land auszubauen, um die biologische Vielfalt zu erhalten. Das Ministerium setzt damit das internationale Ziel um, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresfläche zu schützen, auf das sich die G-7-Staaten 2021 geeinigt haben.

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Derzeit sind in Japan etwa 20,5 Prozent der Landfläche und 13,3 Prozent der Meeresfläche geschützt, indem sie als Nationalpark ausgewiesen sind.

Bestehen Nationalparks sollen erweitert werden

Um das Ziel von 30 Prozent zu erreichen, plant das Ministerium, bestehende Nationalparks zu erweitern und gleichzeitig Gebiete zu finden, die geschützt werden müssen, und diese neu als National- oder Quasi-Nationalparks auszuweisen. Außerdem sollen Wälder und Grünflächen im Besitz von Unternehmen, Tempeln und Schreinen genutzt werden.

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Die Nationalparks werden vom Ministerium verwaltet, während sich die Präfekturverwaltungen um die Quasi-Nationalparks kümmern. Gegenwärtig gibt es in ganz Japan 34 Nationalparks und 58 Quasi-Nationalparks.

Im Haushaltsjahr 2022 wird das Ministerium Gebiete auswählen, die für eine Erweiterung oder Neuausweisung infrage kommen.

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Dabei wird insbesondere das Ökosystem, die geologischen Bedingungen und den Landnutzungsstatus jedes Bewerbergebiets auf der Grundlage von Daten aus einer landesweiten Erhebung geprüft, die zwischen den Geschäftsjahren 2007 und 2010 durchgeführt wurde. Nach Anhörung von Experten wird sich das Ministerium mit Landeigentümern und lokalen Gemeinden beraten.

Auch der Schütz der Ökosysteme der Ozeane soll ausgeweitet werden

Das Ministerium plant zudem, die Ökosysteme der Ozeane rund um Japan weiter zu schützen.

In den meisten Küstengebieten, die als National- oder Quasi-Nationalparks ausgewiesen sind, ist für Entwicklungsmaßnahmen derzeit keine behördliche Genehmigung erforderlich.

Derzeit gibt es in Japan etwa 50 000 Hektar Küstengebiet, für die eine behördliche Genehmigung erforderlich ist, bevor eine Erschließung erfolgen kann. Das Ministerium strebt eine Verdoppelung dieser Fläche bis 2030 an.

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