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Noctiluca scintillans sorgen für das malerische Natur-Phänomen

Meeresleuchttierchen verzaubern eine Bucht in Kyoto

Aktuell möchten viele Menschen in Japan gern nach Kyoto reisen, denn dort sorgen leuchtende Einzeller der Gattung Noctiluca scintillans für einen zauberhaften Anblick im Meer. In der Bucht von Ine (Nahe der gleichnamigen Stadt) haben sich einige der fluoreszierenden Meeresleuchttierchen angesammelt und sorgen dafür, dass das Meer blau leuchtet.

Wenn es einmal zu diesem seltenen Phänomen in der Nähe des Landes kommt, lassen viele Leute aus der Region es sich nicht nehmen, das Schauspiel für die Nachwelt festzuhalten. Das Blau des Meeres stellt den perfekten Hintergrund für die leuchtende Zellen dar. Gleichzeitig sorgt die traditionellen Häuser, die rund um die Bootsanlegestelle in Ine stehen dafür, dass das Gesamt-Szenario sogar noch malerischer wirkt.

Seltenes Schauspiel

Obwohl wegen der Pandemie nicht so viele Menschen wie sonst kamen, um sich das leuchtende Wasser anzusehen, konnte die Stadt bei Kyoto doch wieder viele Besucher begrüßen. Bei Noctiluca scintillans handelt es sich um Einzeller, die einen Durchmesser von 0,15 bis zwei Millimeter erreichen können. Die Zellen werden mit der Zeit immer runder und reagieren mit Leuchten, wenn sie, zum Beispiele zur Wellenbewegung, stimuliert werden.

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Ihre Anzahl in der Bucht nimmt in der Regel Anfang Mai massiv zu und kann zu einer sogenannten roten Flut führen, die entsteht, wenn sich viele der Einzeller zusammenrotten. Gemäß Angaben der Fischer aus der Region stellt das Phänomen für sie aber kein Problem dar und hat auch keinen negativen Einfluss auf die Meeresprodukte aus Ine. Die winzigen Zellen können sich nicht selbst bewegen, sondern sind auf statischen Auftrieb angewiesen, um im Wasser voranzukommen.

Seltenes Natur-Phänomen sorgt für Ansturm in Kyoto
zauberhaft natürlicher Anblick Bild: Präfektur Kyoto

Kyoto würde gern mehr Besucher teilhaben lassen

Zwar tun sich die Noctiluca scintillans oft im Mai zusammen, allerdings haben sie keinen festen Ort und lassen sich je nach Windrichtung treiben. Deswegen variiert der Ort, den sie mit ihrem besonderen Zauber versehen. Ein Vertreter des lokalen Tourismusverbandes erklärte, welches Glück ist sei, dass die Besucher in diesem Jahr hatten, da sie dem seltenen Natur-Phänomen beiwohnen konnten.

Oftmals findet das Treffen der winzigen Wesen irgendwo im Meer vor Kyoto statt und kann nur von den Fischern bewundert werden. Außerdem gibt es auch viele Stämme, die nicht die Fähigkeit zur Biolumineszenz haben und ohne die dafür nötigen Organellen durchs Meer treiben.

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