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Home News Umwelt Präfektur Iwate ruft Klimanotstand aus

Null Treibhausgasemissionen bis 2050

Präfektur Iwate ruft Klimanotstand aus

Die Präfektur Iwate hat am 17. Februar den Klimanotstand ausgerufen und sich verpflichtet, die Treibhausgasemissionen der Region bis 2050 auf null zu reduzieren.

Die nordjapanische Präfektur erklärte außerdem, dass sie an Energiesparmaßnahmen und an dem Ausbau erneuerbaren Energien arbeiten will.

Mehrere Präfekturen und Gemeinden in Japan haben bereits den Klimanotstand ausgerufen

Den Klimanotstand wurde bereits von vielen Regierungen und Bürgermeistern weltweit ausgerufen, zuerst  2016 in Australien. Drei Präfekturen und 47 Gemeinden in Japan haben ebenfalls versprochen, ihre Treibhausgasemissionen auf null zu reduzieren, darunter Rukuzentaka, Miyako und Yahaba in Iwate.

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In der Erklärung der Präfektur heißt es, dass sie gemeinsam an Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen arbeiten und das Leben der Menschen vor Katastrophen schützen wird.

Damit bezieht sich Iwate auf die Taifune, die 2016 und 2019 große Schäden verursacht haben, sowie auf den starken Rückgang des Lachsfangs im Herbst aufgrund der steigenden Meerestemperaturen.

Energiesparen wird gefördert

Der Plan beinhaltet auch die Subventionierung von kleinen und mittleren Unternehmen und Haushalten, die energiesparende Geräte wie LED-Beleuchtung installieren, sowie den Bau von Dämmen, um sich auf Überschwemmungen vorzubereiten.

„Energiesparende Geräte können den Ausstoß von Treibhausgasen erheblich reduzieren, deshalb wollen wir sie massiv unterstützen“, erklärte der Gouverneur von Iwate, Takuya Tasso, bei einer Pressekonferenz am 17. Februar,

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