Anzeige
HomeNachrichten aus JapanUmweltSüßkartoffeln sollen Shochu-Brennerei helfen CO2 einzusparen

Klimaneutral bis 2030

Süßkartoffeln sollen Shochu-Brennerei helfen CO2 einzusparen

Süßkartoffeln spielen bei der japanischen Shochu-Brennerei Kirishima Shuzo eine große Rolle, um bis zum Jahr 2030 Co2-neutral zu werden.

Anzeige

Das 1916 gegründete Unternehmen Kirishima Shuzo Co. verwendet jährlich 100.000 Tonnen der Knolle, um 50 Millionen 1,8-Liter-Flaschen des Schnapses herzustellen. Die Shochu-Brennerei teilte am 24. November mit, mehr aus Süßkartoffeln gewonnene Energie zur Deckung des Strombedarfs in seinen Werken und Büros zu verwenden.

Süßkartoffeln für die Deckung des Strombedarfs

Yoriyuki Enatsu, Präsident von Kirishima Shuzo, sagte zu den Plan: „Wir werden alles tun, was wir können, um als Unternehmen, das mit der lokalen Gemeinschaft zusammenarbeitet und wächst, eine nachhaltige Gesellschaft zu verwirklichen.“

LESEN SIE AUCH:  Toyota will weltweit alle Werke bis 2036 klimaneutral machen

Im Jahr 2006 baute das Unternehmen eine Recycling-Anlage zur Erzeugung von Biogas durch die Fermentierung von Shochu-Trester und Kartoffelresten, Nebenprodukte der Shochu-Produktion, und begann, dieses als Kesselbrennstoff zu verwenden. Im Jahr 2014 richtete die Shochu-Brennerei eine Anlage zur Stromerzeugung aus Biogas ein und begann mit dem Verkauf von Strom.

Durch den Einsatz von Biogas konnte das Unternehmen die CO2-Emissionen im Geschäftsjahr 2020 um 33 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2013 senken. Das neue Ziel ist es, die Emissionen bis zum Jahr 2030 um 50 Prozent gegenüber dem Stand von 2013 zu senken.

Shochu-Brennerei setzt auf Ökostrom und Elektroautos

Anzeige

Kirishima Shuzo plant, das Angebot an Biogas zu erhöhen und den durch Biogas erzeugten Strom zur Deckung des eigenen Stromverbrauchs zu nutzen. Das Unternehmen wird auch die Beschaffung anderer Arten von erneuerbaren Energien in Betracht ziehen, um bis zum Jahr 2030 Netto-CO2-Emissionen zu erreichen.

Im Rahmen seiner Strategie hat das Unternehmen vier mit Biogas betriebene Elektroautos, sogenannte e-imo, eingeführt. Das Unternehmen plant, bis zum Jahr 2030 etwa 130 Firmenfahrzeuge durch Elektromodelle zu ersetzen.

Anzeige
Anzeige