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Mögliches Artensterben heimischer Pflanzen

Wälder auf dem Mt. Fuji breiten sich durch die globale Erwärmung aus

Die Wälder auf dem Fuji haben in den letzten 40 Jahren mehrere Meter ausgedehnt, wie eine Studie bestätigte.

Die Studie unter der Leitung von Hitoshi Sakiko, Professor für Waldökologie an der Universität Niigata, macht die globale Erwärmung für die Ausbreitung verantwortlich.

Schneekulisse des Fuji ist nicht bedroht

Zwar ist durch die Ausbreitung der Wälder die berühmte Schneekulisse des Fuji nicht bedroht, aber die Ergebnisse zeigen die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Ökosysteme, so das Team bei der Vorstellung der Studie.

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Die Grenze der winterlichen Schneelandschaft des Mount Fuji, die seinen Gipfel vom darunter liegenden Wald trennt, ist als „Baumgrenze“ oder „Waldgrenze“ bekannt – die Grenze des Lebensraums, an der Bäume wachsen können. Solche Grenzen findet man sowohl in großen Höhen als auch in Polarregionen.

Das Forscherteam führte zwischen 1978 und 2018 Fixpunktbeobachtungen der Baumgrenze in etwa 2.400 Metern Höhe am Südwesthang des Mount Fuji in der Präfektur Shizuoka durch.

In diesem Zeitraum stießen die Weidenbäume etwa 40 Meter weiter nach oben vor, während hohe japanische Lärchen 30 Meter höher kletterten. Die Studie bestätigt, auch dass sich das Wachstum der einzelnen Bäume in den letzten zwei Jahrzehnten im Vergleich zu den ersten 20 Jahren des Beobachtungszeitraums beschleunigt hat.

Bei der Beobachtung der Form der japanischen Lärchen stellten die Forscher fest, dass, während sich 1978 die Äste weiter ausgebreitet hatten und die Anzahl, der aufrecht wachsenden Einzelbäume, bis 2018 zugenommen hatte. Das Team sagt, dies sei ein Beweis dafür, dass sich die Äste nach oben entwickeln können, ohne abzusterben.

Temperaturanstieg könnte zu einem Artensterben führen

Die Durchschnittstemperaturen und die Konzentrationen des für die Fotosynthese notwendigen Kohlendioxids stiegen in diesem Zeitraum am Mount Fuji weiter an. Das Forschungsteam führt den Anstieg der Waldgrenze auf dem Berg demnach auf die Auswirkungen der globalen Erwärmung zurück.

Professor Sakio kommentierte, dass die Baumgrenze in Anbetracht der rauen Umgebung sehr schnell angestiegen sei. Er fügte hinzu, dass es, wenn die Erwärmung anhält, möglich ist, dass japanische Lärchen und andere Grünpflanzen dort nicht mehr existieren können und durch andere Pflanzen ersetzt werden.

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