UN-Menschenrechtsagentur nicht mit Hinrichtung der AUM-Mitglieder in Japan einverstanden

Das Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte hat bekannt gegeben, dass sie die Hinrichtungen des AUM Shinrikyo-Gründers Shoko Asahara und sechs weiterer ehemaliger Mitglieder der Sekte bedauern.

Neben ihrem Bedauern hat die UN-Menschenrechtsagentur auch erneut eine nationale Debatte über die Todesstrafe gefordert. Eine Sprecherin der UN-Menschenrechtsagentur hat gegenüber Kyodo News schriftlich ihr Bedauern darüber mitgeteilt, dass am Freitag in Japan sieben Menschen hingerichtet wurden. Allerdings hat die Sprecherin auch ihr Mitgefühl für die Opfer der von AUM begangenen Verbrechen, einschließlich des Sarin-Gasangriffs auf die Tokyoter U-Bahn, ausgesprochen.

Laut der Sprecherin ist es unbestreitbar wichtig, dass den Opfern dieser abscheulichen Verbrechen Gerechtigkeit widerfährt. Allerdings sei die Todesstrafe nicht der richtige Weg, da sie nur die Ungerechtigkeit verschärft und nicht abschreckender wäre, als andere Formen der Bestrafung. Die Genfer Agentur für die Förderung der Menschenrechte hat als Verfechter der vollständigen Abschaffung der Todesstrafe die japanische Regierung wiederholt aufgefordert, einen Aufschub als ersten Schritt zur endgültigen Abschaffung der Strafe einzuführen.

Die Sprecherin der UN-Menschenrechtsagentur sagte außerdem, dass der Aufschub wichtig wäre, um eine informierte nationale Debatte über die Anwendung der Strafe führen zu können. Deshalb forderte sie die japanischen Behörden auf, die Transparenz über die Anwendung der Todesstrafe zu erhöhen, um Diskussionen zu fördern. Zum Schluss fügte sie hinzu, dass sie weitere Informationen über die anderen sechs AUM-Häftlinge in der Todeszelle einholen werden.

Quelle: Kyodo News

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