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Unbekannte Verwerfung ist vermutlich Ursache für Niigata-Erdbeben

Eine neue Verwerfung bringt neue Daten für zukünftige Erdbeben

Vor wenigen Tagen erschütterte ein starkes Erdbeben die Präfekturen Niigata und Yamagata. Experten versuchen nun herausfinden, wie es eigentlich zu dem Erdbeben kam. Sie glauben nun die Ursache gefunden zu haben. Eine bis jetzt unbekannte aktive Verwerfung ist vermutlich der Übeltäter.

Professor Hiroshi Sato vom Erdbebenforschungsinstitut der Universität Tokyo gab kürzlich seine Theorie bekannt. Sato analysiert die Daten zu dem Erdbeben und Daten von aktiven Verschiebungen in der Region. Zuvor fand die Wetterbehörde bereits heraus, dass der Ursprung des Bebens vor der Küste in 14 Metern Tiefe lag.

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Da Sato die Tiefe und Position so einfach vergleichen konnte, stellte er etwas fest: Zu den Daten passt bis jetzt keine aktive Verwerfung. Er geht deswegen von einer noch unbekannten, nicht registrierten Verwerfung aus. Für die Erdbebenforschung wären das neue wichtige Erkenntnisse, um in der Zukunft besser Beben vorherzusagen und ihre Schäden einzuschätzen.

Dass die Verwerfung bis jetzt nicht bekannt ist, kann Sato ebenfalls erklären. Der Meeresboden an der Stelle ist mit dickem Sediment bedeckt, was das Finden und Lokalisieren von Verwerfungen äußerst schwierig macht. Es ist deswegen gut möglich, dass es auch in Zukunft zu ähnlichen Beben in der Region kommt.

Neben der möglichen Ursache des Bebens stellte Sato allerdings noch was anderes fest. Das Erdbeben löste nämlich zusätzlich einen leichten Tsunami aus, der neue Daten liefert. Sato gibt an, dass Tsunamis, die auf das Meer der japanischen Küste treffen, ebenfalls in der Nähe ausbrechen. Die Flutwelle ist vom Meer aus deutlich schneller als bei einem Ursprung im Pazifischen Ozean. Er ruft deswegen Bewohner in gefährdeten Gebieten auf, schon gleich nach einem starken Beben mit einer Evakuierung zu beginnen, da nicht viel Zeit bleibt.

Quelle: NHK

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