Universitätsführungskräfte in Bestechungsskandal des Bildungsministeriums verwickelt

Am Mittwoch nahm die Polizei von Tokyo den Generaldirektor für Wissenschaft und Technologiepolitik des Bildungsministeriums fest. Futoshi Sano steht unter Verdacht, durch die Tokyo Medical University bestochen worden zu sein. Anscheinend besitzt der Skandal ein noch größeres Ausmaß, als bisher bekannt. Die Polizei verdächtigt den Vorsitzenden des Verwaltungsrates und den Präsidenten der Universität als Hauptverantwortliche im Bestechungsskandal.

Vorsitzender Masahiko Usui steht unter dem dringenden Tatverdacht, Sano gebeten zu haben, die private Universität in das Subventionsprogramm des Ministeriums aufzunehmen. Nach jetzigem Stand stimmte er wahrscheinlich zu. Als Gegenleistung garantierte die Universität die Aufnahme seines Sohnes. Präsident Mamoru Suzuki war der Handel vermutlich bekannt und half wahrscheinlich bei Manipulierung der Aufnahmeprüfungsergebnisse des Sohnes.

Dank Sano und dem Hilfsprogramm erhielt die Universität im November 2017 einen Zuschuss von ungefähr 271.000 Euro. Das Ministerium wollte mit dem Geld die Forschungen für die Früherkennung von Krebserkrankungen und lebensstilbedingten Erkrankungen unterstützen. Für das Geschäftsjahr März 2017 erhielten sie keine Förderung.

Aktuell ermittelt die Staatsanwaltschaft noch in dem Bestechungsskandal, doch Usui ist bereits vorbelastet, was Bestechungen angeht. 2013 erhielt er als Präsident der Universität eine Verwarnung, da er Geld und Güter von medizinischem Personal bekam, die den Doktortitel erhielten. Mittlerweile ist dafür jedoch die Verbindung zu dem ebenfalls verhafteten ehemaligen leitenden Angestellten einer medizinischen Beratungsfirma klar. Koji Taniguchi brachte nach neuesten Erkenntnissen Sano mit den Universitätsbeamten für den Handel zusammen.

Quelle: Mainichi

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