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Sechs Menschen verloren 2018 bei Absturz ihr Leben

Unqualifiziertes Personal ist schuld am Absturz von US-Kampfjet in Iwakuni

Fast schon mit einer gewissen Regelmäßigkeit gibt es Meldungen, dass Luftfahrzeuge des US-Militärs in Japan abstürzen oder notlanden müssen. Zu einem derartigen Vorfall kam es Dezember 2018 und April 2016. Nun soll endlich die Ursache hinter den Abstürzen geklärt sein. Schuld war wohl das unqualifizierte Personal.

2016 kam es zum Unfall zwischen einem F / A-18 Kampfjet der Marine All Weather Fighter Attack Squadron 242 und einem Tankflugzeug des Typs Lockheed KC-130, die zusammengestoßen waren. Die Kollisionen über Okinawa ging glücklicherweise gut aus und die komplette Besatzung konnte unverletzt auf der Kadena Air Base landen.

Einfacher Fehler kostet sechs Leben

Ein Vorfall am 6. Dezember 2018 ging leider weniger erfreulich aus. Erneut kollidierten ein F / A-18 Kampfjet und ein KC-130J Tanker bei der Betankung während einer Übung. Alle Flieger der Staffel hatten bei dem Einsatz die Lichter verdeckt. Einer der Jets schaltete die Lichter jedoch nach betanken wieder an.

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Das Licht führte dazu, dass der Pilot eines anderen Jets durch seine Nachtsichtbrille geblendet wurde, sodass er den Tanker aus den Augen verlor. Tanker und Jet stürzten anschließend ab und landeten im Cape Muroto in Kochi. Der Unfall kostet sechs Personen das Leben. Bei beiden Ereignissen waren es Flugzeug von der Marine Corps Air Station Iwakuni in Yamaguchi.

Beide Fälle wurden in einer erneuten Untersuchung aufgerollt und neu eingestuft. Zuletzt gab es eine Untersuchung im September, die zahlreiche Fälle von Fehlverhalten von Piloten beim Fliegen aufdeckte. In dem aktuellen Bericht vom Anfang des Monats ist nun die Rede von ungeeignetem Personal. Die Marine Corps haben versehentlich bei der Besatzung unterdurchschnittlich ausgebildete Flieger der ersten Tour nicht verhältnismäßig in einer sehr herausfordernden Umgebung eingesetzt.

Unterdurchschnittliche Piloten im Einsatz

Da das Personal auf der Flugzeugbesatzungs- als auch auf Wartungsebene mehr als unqualifiziert war, verschlechterte sich die Bereitschaft der Einheiten. Das gab ein kommandierender Offizier laut dem Bericht offiziell an. Es wird dazu bestätigt, dass nicht ausreichend überdurchschnittliche Flieger der zweiten / dritten Tour in den F / A-18-Staffeln vorhanden waren.

Seitdem habe sich die Leistung der ersten Tour nicht verbessert. Trainingsergebnisse für die Piloten in Iwakuni zwischen 2016 und 2019 waren entweder nur durchschnittlich oder unterdurchschnittlich. Die Iwakuni Basis selbst gilt als eine der schwierigsten Flugumgebungen. Schuld daran ist die einzelne Landebahn, dass häufig schlechte Wetter und der Mangel an Flughäfen in der Nähe für Notlandungen. Schlechtere Flieger wurden trotzdem unverhältnismäßig stark auf die Basis versetzt.

Weiter sollen die Ermittlungen ergeben haben, dass die zweiten und dritten Touren auf Iwakuni an Freiwillige gingen. Die sind jedoch ebenfalls nicht so gut qualifiziert, wie andere Piloten auf anderen Basen. Allgemein seien Übersee-Luftfahrtaufträge unbeliebt, obwohl potenzielle Einsatzkräfte der Flugbesatzung Japan als eine Top-Wahlmöglichkeit nennen.

MS

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