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Der Stadt Nabari gelang mit dem Clip ein unerwarteter Online-Hit

Ausländische Zuschauer begeistert von PR-Ninja-Video

Die Stadt Nabari in der Präfektur Mie stellte vor Kurzem ein neues Werbevideo online, das sich vorrangig an zukünftige Besucher richten soll und die 48 Akame Wasserfälle zeigt. Vor dieser Kulisse zeigen Ninja aus der Region ihre Fähigkeiten, die sie auch gern Besuchern vermitteln wollen. Der Clip erweist sich als Hit bei Menschen, die jenseits der Grenzen Japans leben.

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Das Video wurde im Februar 2022 bei YouTube online gestellt. Innerhalb nur eines Monats wurden es mehr als 300.000-mal angeklickt. Die Stadtverwaltung und die Verantwortlichen des Projekts setzten ihre Aktionen in den sozialen Netzwerken fort, um die Kampagne international noch bekannter zu machen. Alle hoffen, dass nach den Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Japan auch die Einreisebeschränkungen für Touristen aus aller Welt gelockert werden.

Ninja und Natur als Touristen-Magneten

Der Clip entstand als Kooperation zwischen der Stadtverwaltung von Nabari, der gemeinnützigen Akame 48 Waterfalls Association und East Nara Nabari Tourism Marketing (ENN). In der ENN sind neben Nabari noch fünf weitere Gemeinden im östlichen Teil der Präfektur Nara vertreten. Das Video zeigt japanische und ausländische Teams, die im Rahmen eines Ninja-Trainings Shuriken werfen, über ein Seil balancieren und andere Übungen machen. Zwischen den Lektionen rückt immer wieder die Natur in den Fokus und der historische Hintergrund der Region wird beleuchtet.

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Ein bekannter ausländischer YouTuber übersetzt den Text ins Englische und ist im Video ebenfalls zu hören. Viele, vor allem ausländische Zuschauer, kommentierten den Clip und äußerten den Wunsch, die Region selbst zu besuchen, sobald das Pandemie-Geschehen dies wieder möglich macht.

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Kampagne soll ausgeweitet werden

Im März veröffentlichten die Verantwortlichen der Kampagne sieben TikTok-Videos. Diese werden sowohl auf Englisch als auch auf Japanischen präsentiert und zeigen zwei beliebte japanische TikToker, die gemeinsam mit Einheimischen an verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen und dabei alle sechs ENN-Mitgliedsregionen besuchen. Unter anderem ernten sie in Yamazoe Lotuspflanzen oder nehmen an einer Zazen-Meditation im Murouij-Tempel in Uda teil.

Eines der Videos wurde zwischenzeitlich mehr als 200.000-mal angeschaut. Ein Sprecher der Abteilung für Tourismus und Austausch der Stadtverwaltung von Nabari erklärte, dass es sich um einen ersten Versuch handelte, Informationen über die Region besonders Menschen außerhalb Japans zugänglich zu machen. Schnell habe man die positiven Effekte der sozialen Medien erkannt und freue sich über die große Aufmerksamkeit, die die Videos international erregt haben. Im Vorfeld der Kansai Expo 2025 in Osaka wolle man die Aktivitäten fortsetzen und noch weiter intensivieren.

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