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Johnny & Associates steht unter Verdacht, japanische TV-Sender manipuliert zu haben

Talent-Agentur bestreitet die Vorwürfe

Japans Fair Trade Commission verwarnte die Agentur Johnny & Associates wegen angeblichen Drucks auf Fernsehsender gegenüber ehemaligen SMAP-Mitgliedern.

Johnny & Associates Inc., eine der mächtigsten Talent-Agenturen Japans, steht im Verdacht, Fernsehsender unter Druck gesetzt zu haben, drei ehemalige Mitglieder der populären Boyband SMAP nicht mehr in ihre Shows einzuladen, nachdem sie die Agentur 2017 verlassen haben, wie Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, am Mittwoch sagten.

Verstoß gegen das Antimonopolgesetz

Die Fair Trade Commission hat gewarnt, dass die Agentur gegen das Antimonopolgesetz verstoßen könnte, sagten die Quellen.

Es ist anscheinend der erste Fall, dass eine Talent-Agentur eine Warnung von der Komission erhält. Und das auch noch im Zusammenhang mit dem Gesetz, das sich mit Künstlern befasst, die Agenturen wechseln.

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In einer Erklärung auf ihrer Website bestreitet die Agentur, dass sie Drucktaktiken angewandt habe: „Es stimmt nicht, dass unser Unternehmen Druck auf einen Fernsehsender ausgeübt hat. Und dass wir von der Fair Trade Commission administrative Maßnahmen oder Warnungen wegen Verletzung des Antimonopolgesetzes erhalten haben, ist auch nicht wahr“.

Gleichzeitig gesteht Johnny & Associates, dass eine Untersuchung stattfand: „Wir nehmen jedoch ernst, dass wir von der Kommission untersucht wurden, und wir möchten (auf unser Verhalten achten), um Missverständnisse zu vermeiden.“

SMAP-Mitglieder deuten auf den Einfluss von Johnny & Associates

SMAP
© Johnny & Associates

Goro Inagaki, Tsuyoshi Kusanagi und Shingo Katori waren Teil der fünfköpfigen Boyband, die der Agentur zu Ruhm verhalf. SMAP war eine der absolut beliebtesten Boybands in Japan. Mehr als 370.000 Menschen unterschrieben eine Petition mit der Bitte, ihre Trennung Ende 2016 zu überdenken.

Die drei verließen die Agentur im September 2017 und bildeten eine Gruppe namens Atarashiichizu. Seitdem sind ihre regulären Fernsehauftritte auf fast Null gesunken.

Kusanagi beschrieb die Jahre seit der Unabhängigkeit in einem Internetprogramm, das am 30. April ausgestrahlt wurde.

Er bemerkte, dass hinter den Kulissen etwas vor sich gehen könnte, und sagte: „Man könnte sagen, dass wir noch nicht da sind, wo wir gerne sein würden.“

Es gibt Gerüchte, dass die Agentur Drucktaktiken verwendet hat. Dabei soll Johnny & Associates sogar so weit gegangen sein, dem TV-Sender zu drohen, dass sie ihre Idole und Schauspieler nicht mehr bei ihnen auftreten lassen. Die Leiter von den Shows müssten somit entscheiden, ob sie die drei ehemaligen SMAP-Mitglieder bei sich haben möchten oder alle anderen jungen und populären Gruppen.

Die Verwarnung wurde ausgesprochen, um einen möglichen Verstoß gegen das Antimonopolrecht zu verhindern. Einen festen Beweis für den Verstoß gab es anscheinend nicht. Streitigkeiten über Verträge zwischen Künstlern und Agenturen haben in den letzten Jahren zugenommen.

Bei einem Kommissionspanel im Februar letzten Jahres hat man schon Agenturen vorgewarnt. Es hieß, dass Talent-Agenturen, die ihre Macht nutzen, um unfaire Vereinbarungen mit Künstlern zu unterzeichnen oder extreme Beschränkungen für diejenigen aufzuerlegen, die in eine andere Management-Firma wechseln wollen, möglicherweise gegen das Gesetz verstoßen könnten. Das damalige Kontrollorgan forderte die Behörden auf, ihre Praktiken zu verbessern.

Quelle: JT

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