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Erstes CG-Projekt für Hit-Regisseur Hayao Miyazaki

Neuer Ghibli-Film wird mit CG-Technologie produziert

Die Fans des weltberühmten Anime-Studios Ghibli sind es gewohnt, Geduld zu haben, denn bis ein neuer Film den Weg in die Kinos findet, dauert es immer. Hayao Miyazaki gilt als Perfektionist, wenn es um seine Projekte geht.

Um die Fans allerdings bei Laune zu halten, hat das Studio ein neues Projekt für den kommenden Winter angekündigt. Der neue Anime wurde von Hayao Miyazaki selbst geplant und ist eine Adaption von „Earwig and the Witch“ (im japanischen „Aya to Mayo“), dem letzten Roman der britischen Autorin Diana Wynne Jones.

Ghibli betritt Neuland

Der Kult-Regisseur zeigte bereits 2004, dass er die Werke der Autorin sehr mag, schließlich basiert der Anime „Das Wandelnde Schloss“ ebenfalls auf einem Roman der Britin. „Howl´s Moving Castle“ erschien ursprünglich 1986, hierzulande vertrieb der Verlag Carlsen den Roman unter dem Titel „Sophie im Schloss des Zauberers“.

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„Earwig and the Witch“ erschien 2011, nach dem Tod der Autorin, und erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens namens Earwig, das erfährt, dass es magische Fähigkeiten hat. Der Ghibli Kult-Regisseur war von der japanischen Version, die beim Verlag Tokuma Shoten erschien, begeistert. Gleichzeitig arbeitet das Studio bereits seit langem sehr erfolgreich mit dem Verlag zusammen.

Obwohl es das zweite Mal ist, dass das Studio Ghibli einen Roman von Diana Wynne Jones adaptiert, betritt es damit gleichzeitig Neuland. Der Anime zu „Earwig and the Witch“, der noch in diesem Winter erscheint, wird die erste vollständige 3D-animierte CG-Produktion von Ghibli sein. Während Hayao Miyazaki für die Planung des Projekts zuständig ist, übernahm die Aufgabe des Regisseurs erneut Miyazakis Sohn Goro. Schon 2011 realisierten Vater und Sohn zusammen das Projekt „From Up on Poppy Hill“.

Hochkarätiger Staff

Toshio Suzuki, Mitbegründer des Studio Ghibli und ebenfalls international bekannter Produzent, wird auch „Earwig and the Witch“ produzieren. Der Produzent ist die Meinung, dass der neue Anime perfekt in die aktuelle Zeit passt, schließlich zeichnet sich Earwig durch ihre große Klugheit und Besonnenheit aus, die wir alle in diesen Tagen brauchen. Gleichzeitig erkannte Suzuki auch große Parallelen zwischen der Figur und Regisseur Goro Miyazaki, auch wenn dem dies anscheinend eher peinlich ist.

Normalerweise sind die Starts von Ghibli-Animes in den japanischen Kinos immer große Events. Der neue Anime wird stattdessen auf dem japanischen Fernsehsender NHK ausgestrahlt. Schon 1978 feierte Miyazakis Film „Conan, The Boy in Future“ auf dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Premiere. Ein genauer Sender-Termin steht aber noch nicht fest, da der Anime allerdings für die Winter-Season angekündigt wurde, die von Januar bis März dauert, wird der Movie wahrscheinlich Anfang nächsten Jahres im japanischen Fernsehen zu sehen sein.

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