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Home News Unterhaltung "Pokémon"-Mangaka entschuldigt sich, nachdem er seinen Manga für ein politisches Statement nutzte

Satoshi Yamamoto äußerte sich auf Twitter zu einem Gesetz

„Pokémon“-Mangaka entschuldigt sich, nachdem er seinen Manga für ein politisches Statement nutzte

Der Mangaka von „Pokémon Adventures“, Satoshi Yamamoto, entschuldigte vor Kurzem auf Twitter dafür, dass er unter einem politischen Hashtag Bilder seines Werkes gepostet hat.

Der Mangaka entschuldigte sich in seinem Tweet, dass er Texte und Bilder aus „Pokémon Adventures“ nutzte, um damit seine politische Meinung kundzutun anstatt seine eigenen Worte zu verwenden. Dadurch habe er seine Zeichnungen und Figuren, die so vielen Fans Freude bereiten, in seinen Augen beschmutzt.

Mangaka äußert sich auf Twitter

Dieses Verhalten tut Satoshi Yamamoto nach eigenen Angaben sehr leid. Gleichzeitig bedauert er es, den Beitrag nicht sofort wieder gelöscht zu haben, sondern erst von außen auf seinen Fehler hingewiesen werden musste.  Der Künstler weiß, dass er den Beitrag nicht wieder zurücknehmen kann, allerdings habe er den betreffenden Tweet mittlerweile gelöscht.

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Bei den Mitteilungen, auf die sich den Mangaka bezieht, handelt es sich um unbearbeitete Panels aus einem kommenden „Pokémon Adventures“ Manga, die er unter dem Hashtag #検察庁法改正案に抗議します (Ich bin gegen die Revision des Staatsanwaltschaft-Gesetzes) veröffentlichte. Die Bilder enthalten Kommentare wie, dass es Menschen gibt, die versuchen, sich die Welt so hinzubiegen, wie sie es wollen oder auch „man kann den Menschen nicht einfach etwas so kostbares aus einfachen egoistischen Überlegungen wegnehmen“.

Der Hashtag versammelt Personen, die sich gegen einen Gesetzesentwurf wehren, der derzeit im japanischen Parlament diskutiert wird. Darin geht es darum, dass Rentenalter von Staatsanwälten von 63 auf 65 Jahre anzuheben. Auf diese Weise würden Staatsanwälte länger im Amt bleiben können, was sich negativ auf die Demokratie in Japan auswirken könnte.

Protest gegen neues Gesetz

Laut offiziellen Quellen versammelten sich allein bis Sonntagabend mehr als 3,8 Millionen Tweets unter dem Hashtag. Auch viele japanischen Stars und Künstler, darunter die Musikerin Kyary Pamyu Pamyu und die Schauspieler Arata Iura und Kyoko Koizumi, erhoben ihre Stimme im Kampf gegen das Gesetz.

Nachdem er den Tweet, der den Pokémon Mangaka mit dem Hashtag verbindet, gelöscht hat, äußerte Satoshi Yamamoto aber weiter seine persönliche Meinung über die Gesetzesänderung. Direkt nach seiner Entschuldigung veröffentlichte er einen Tweet, in dem er unterstreicht, dass er weiterhin gegen die Revision des Gesetzes ist.

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