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HomeNachrichten aus JapanUnterhaltungRuffy aus "One Piece" ist jetzt in Tokyo als Rezeptionist tätig

Eine KI macht es möglich, dass der Manga-Pirat mit den Besuchern interagieren kann

Ruffy aus „One Piece“ ist jetzt in Tokyo als Rezeptionist tätig

Der Manga „One Piece“ machte die Strohhut-Piratenbande international bekannt und beliebt. Neben dem Bestehen zahlreicher Abenteuer und dem Unsichermachen der Weltmeere, haben die Piraten bewiesen, dass sie auch in anderen Berufszweigen überzeugen können. So waren sie schon Werbefiguren für Regionen oder auf besonderen Hochzeiten unterwegs.

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Im Anime und Manga erklärte Ruffy immer wieder, dass er einmal König der Piraten werden möchte. In diesen Tagen beweist der Charakter aus „One Piece“, dass er auch als Empfangskraft für die Besucher des Shueisha-Verlags, in dem der Manga erschient, eine überaus gute Figur macht. Ruffy hat seinen neuen Job im Shueisha-Gebäude im Tokyoter Stadtteil Jinbocho Sanchome erst vor wenigen Tagen angetreten und schon jetzt wollen viele Fans kommen, um ihn einmal zu treffen.

Gemeinschaftsprojekt zwischen Anime und Manga

Der Bildschirm-Pirat kann wesentlich mehr als nur in einer Endlosschleife bestimmte Floskeln abspielen. Der Ruffy vor dem Verlagsgebäude ist ein KI-Programm, das von Secom, einer Firma für Haussicherheit, und dem Videospielentwickler DeNA in Zusammenarbeit mit Shueisha sowie Toei Animation entwickelt wurde. Damit er möglichst so klingt wie im Anime, beteiligte sich auch Mayumi Tanaka, die offizielle Synchronsprecherin Ruffys im „One Piece“-Anime, an der Umsetzung.

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Der KI-Ruffy ist in der Lage, Gespräche mit Besuchern zu führen. Eine Mitarbeiterin der Abteilung für Geschäftsentwicklung von Shueisha zeigt in einem kurzen Twitter-Video, wozu der KI-Ruffy schon jetzt in der Lage ist. So fragt er die Besucher zum Beispiel, ob sie beruflich oder privat unterwegs sind, und ist zu kleinem Smalltalk fähig. Selbstverständlich kennt er sich auch im Gebäude bestens aus und sagt den Besuchern gern, wo sie was finden.

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Ruffy soll im Sommer für alle zur Verfügung stehen

Alle Entwickler legen großen Wert darauf, dass Ruffy keine vorgefertigten Sätze spricht. Stattdessen synchronisiert die KI Ruffys Stimme auf Grundlage von der von Tanaka zur Verfügung gestellten Stimmdaten. So kann er individuell auf die Situation eingehen und bei Bedarf völlig neue Dialoge erstellen.

Ruffys Einsatz soll erst einmal bis zum 15. April dauern. Was vielen Fans ein wenig missfällt ist, dass der Bildschirm mit dem Piraten im Gebäude des Verlags steht, sodass ihn eigentlich nur Menschen zu Gesicht bekommen, die in offizieller Funktion dort sind.

„One Piece“-Fans müssen deswegen erst einmal mit den Twitter-Eindrücken vorliebnehmen. Die Verantwortlichen erklärten aber, dass diese drei Wochen erst einmal eine Testphase darstellen, bei der Daten gesammelt werden sollen, um das System zu verbessern. Für den Sommer ist dann ein öffentlicher Einsatz geplant.

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