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HomeNachrichten aus JapanUnternehmen wollen zu den Olympischen Spielen auf Heimarbeit umsteigen

Telearbeiten ist eine gute Alternative für alle Beteiligten

Unternehmen wollen zu den Olympischen Spielen auf Heimarbeit umsteigen

Zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokyo soll es ziemlich voll werden. Zumindest erwarten das Organisationskomitee und die Stadt Tausende von Besuchern. Das führt natürlich zu verstopften Straßen und überlasteten Verkehrsmitteln. Um das zu umgehen, sollen große Unternehmen auf Telearbeiten umsteigen. Die ersten großen Firmen bestätigten nun die Umsetzung der Idee.

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Die Idee hinter dem Telearbeiten ist, dass die Angestellten von zu Hause ihre Arbeit erledigen können. So müssen sie nicht die Verkehrsmittel benutzen und es kommt vor allem zur Rushhour zu einer deutlichen Entlastung. Neben dem Telearbeiten bieten nun dazu Firmen sogar bezahlten Urlaub an.

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Unter anderen gab Honda Motor bekannt, dass sie 1.200 Mitarbeitern Telearbeit oder bezahlten Urlaub zu den Olympischen Spielen anbieten. Allerdings nur für die, die zum Hauptsitz nach Tokyo pendeln müssen. Alle anderen erhalten das Angebot nicht. Um zu schauen, ob die Idee funktioniert, will Honda das Konzept schon am 22. Juli für zwei Wochen testen.

Mehr Unternehmen könnten nachziehen

Ein weiteres Unternehmen ist Toyota Motor, die ebenfalls 1.200 Mitarbeitern in Tokyo Telearbeit anbieten. Einen Testlauf soll es am 24. Juli geben, der vier Tage geht. Toyota will dabei ebenfalls testen, wie gut das Arbeiten von zu Hause funktionierte und ob es zu Problemen kommen kann.

PC-Hersteller Lenovo Japan will von allen drei bis jetzt die meisten Mitarbeiter freistellen. Um die 2.000 Mitarbeiter sollen die Möglichkeit zum Telearbeiten haben. Einen Testlauf bestätigte das Unternehmen bis jetzt nicht. Doch nicht nur der Verkehr zu den Olympischen Spielen ist ein großes Problem. Ebenfalls kämpfen die Organisatoren mit der Hitze. Aktuell testen sie immer noch verschiedene Möglichkeiten, um den Besuchern und Sportlern ausreichen Abkühlung zu verschaffen.

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Quelle: NHK

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