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HomeNachrichten aus JapanUnterstützung des japanischen Premierministers bleibt in der Bevölkerung weiterhin hoch

Gemischte Gefühle gegenüber der Corona-Politik

Unterstützung des japanischen Premierministers bleibt in der Bevölkerung weiterhin hoch

Die aktuelle Monatsumfrage der Nachrichtenagentur Kyodo zeigt, dass der japanische Premierminister und sein Kabinett in der Öffentlichkeit weiterhin große Unterstützung genießen. Die jüngste Reaktion auf die Pandemie löste hingegen gemischte Meinungen aus.

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In der Umfrage gaben 56,6 Prozent der Befragten an, dass sie Kishida unterstützen. Damit stieg die Zustimmungsrate gegenüber Januar um 0,7 Prozent an, die Ablehnung stieg auf 27,4 Prozent, also 2,2 Prozentpunkte mehr als im Januar.

Premierminister muss Boosterimpfung vorantreiben

Der Umgang des Premierministers mit der Pandemie wird von 54,1 Prozent als gut bewertet, ein Rückgang von 0,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Januar.

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73,5 Prozent sind allerdings der Meinung, dass die Boosterimpfung zu langsam vorangeht.

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Kishida hatte vor wenigen Tagen angekündigt, dass bis Ende Februar 1 Million Menschen pro Tag die Auffrischungsimpfung bekommen sollen. Das Ziel ist allerdings schwer zu erreichen, da bis letzten Freitag gerade einmal 13 Prozent der Bevölkerung geboostert wurden.

Lockerung der Einreisebeschränkungen trifft auf durchwachsene Meinungen

In Bezug auf die Lockerung der Einreisebeschränkungen sagten 45,7 Prozent der Befragten, dass dies zu früh sei, 34,9 Prozent, dass dies angemessen sei, und 16,3 Prozent, dass die Lockerung zu spät komme.

Japan wird seine Einreisebeschränkungen am 1. März lockern, sodass wieder Ausländer einreisen können, mit Ausnahme von Touristen. Zudem wurden die Quarantäneregeln gelockert.

Die Verlängerung des „Quasi-Notstands“ hielten in der Umfrage 53,7 Prozent für vernünftig, 30,2 Prozent gaben allerdings an, dass man in einigen Präfekturen lieber den Ausnahmezustand ausrufen sollte.

Die japanische Regierung hatte in der letzten Woche angekündigt, dass 17 Präfekturen bis zum 6. März unter der Maßnahme bleiben werden, was bedeutet, dass die Coronamaßnahme in 31 Präfekturen bestehen bleibt.

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