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Untersuchungen zur Kernschmelze in Fukushima Daiichi wieder aufgenommen

Mögliche Fehler sollen gefunden werden.

Japans Nuclear Regulation Authority hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass die Untersuchung der Ursache der Kernschmelze in Fukushima Daiichi wieder aufzunehmen.

Mittlerweile sind die Strahlenwerte so weit gesunken, dass Mitarbeiter der Nuclear Regulation Authority das Gelände gefahrlos betreten können.

Ergebnisse der Untersuchung bis Ende 2020

Untersucht wird, ob in einem Reaktor radioaktiver Dampf nicht ordnungsgemäß abgelassen wurde. Die Nuclear Regulation Authority rechnet damit, dass die Ergebnisse Ende 2020 vorgelegt werden können.

Ein im Oktober 2014 veröffentlichter Zwischenbericht, der auf Untersuchungen aus dem Jahr 2013 basiert, führte die Kernschmelze von drei Reaktoren des Kraftwerks auf einen Tsunami zurück, der einen katastrophalen Stromausfall verursachte und zum Ausfall des Kühlsystems der Anlage führte.

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Die Untersuchungen wurden allerdings ausgesetzt, nachdem das Betreten einiger Gebäude von Fukushima Daiichi als zu unsicher eingestuft wurde.

Die NRB wird mit der Agentur für natürliche Ressourcen und Energie zusammenarbeiten, der TEPCO über die Arbeiten zur Stilllegung des Reaktors unterrichtet, um sicherzustellen, dass die für die Untersuchung relevanten Anlagen in der Anlage erhalten bleiben.

Problem mit radioaktiven Wasser bleibt bestehen

Die Arbeiten an Fukushima Daiichi kommen nur schleppend voran. Immer wieder meldet TEPCO Probleme. Aktuell heißt es, dass die Wassertanks, in denen radioaktives Wasser aufbewahrt wird, das zur Kühlung der Reaktoren verwendet wurde, nicht mehr lange ausreichend Platz bieten.

Mittlerweile gibt es Überlegungen das Wasser einfach in den Pazifik zu leiten, um es so zu verdünnen, damit es keine Gefahr mehr darstellt.

Außerdem hat TEPCO seine Haltung gegenüber Schadensersatzforderungen von Anwohnern der Region geändert. Die neue Haltung zwingt Betroffene, langwierige und kostspielige rechtliche Schritte einzuleiten um einen Schadensersatz auszuhandeln.

Quelle: Kyodo

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