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Flughafenpersonal ist frustriert

Unvorbereitete olympische Delegationen sorgen an japanischen Flughäfen für Ärger

Zurzeit reisen die Olympischen Delegationen nach Japan. Allerdings erfolgt die Einreise nicht so sauber, wie geplant. Viele der Gruppen sind nämlich überhaupt nicht vorbereitet.

Vor einigen Tagen landete eine Athletendelegation aus Südamerika am Narita International Airport. Einem Mitglied der Gruppe fehlte jedoch die olympische Akkreditierungskarte, die für die Einreise nach Japan erforderlich ist. Er wurde deswegen wieder nach Hause geschickt.

Delegationen lesen das Playbook nicht

Ebenfalls kam auch eine Person an, die zu den olympischen Sponsoren gehört. Mit ihm reiste sein minderjähriger Sohn, der allerdings keine Akkreditierungskarte besaß. Beide wurden ohne Probleme ins Land gelassen.

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Nach den Regeln zur Kontrolle der Virusinfektionen in Japan wird ausländischen Reisenden, die nicht mit den Olympischen Spielen in Verbindung stehen, die Einreise verweigert. Trotzdem sind in den letzten Tagen mehrere Personen ins Land gekommen, während Mitgliedern von Olympischen Delegationen und andere Personen, die mit den Spielen zu tun haben, nach Hause geschickt wurden.

Das Flughafenpersonal ist deswegen nicht nur verwirrt, sondern auch wütend. Ein Mitarbeiter vom Narita Airport sagte, dass das Olympische Organisationskomitee versprochen hatte, dass sie die Zahl der ausländischen Ankünfte reduzieren. Es sei aber genau das Gegenteil der Fall.

Ebenfalls macht Probleme, dass einige das Olympische Playbook nicht gelesen haben. So laden sich viele nicht die OCHA-App herunter, eine App, welche die Sportler tracken soll, obwohl es Pflicht ist. Personen, welche die App nicht haben, sollen sie nachträglich am Flughafen installieren. Das sorgt aber für weitere Verzögerungen.

Sorge um Hotelzimmer für die Quarantäne

Neben den Schwierigkeiten am Flughafen machen auch die Hotels Probleme. Neuankömmlinge werden gebeten, sich 14 Tage lang zu Hause selbst zu isolieren. Personen, die aus Ländern zurückkehren, in denen COVID-19-Fälle zunehmen, werden angewiesen, sich zehn Tage in Hotels in Quarantäne zu begeben.

2.000 Hotelzimmer für die Selbstisolation sind in Tokyo für japanische Staatsbürger vorgesehen. 500 wurden hingegen auf Anfrage des Organisationskomitees für Personen mit Bezug zu den Olympischen Spielen abgegeben.

Es wird deswegen befürchtet, dass die Zimmer nicht ausreichen, da nun die japanischen Studenten für die Sommerferien wieder nach Japan kommen. Die Regierung hat als Reaktion angefangen, japanische Staatsangehörige auf den Flughafen Chubu in der Präfektur Aichi zu verlegen, wo sie sich dann isolieren sollen.

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