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Unzählige Menschen fordern Rücktritt von Japans Premierminister Abe nach Moritomo Gakuen-Skandal

Japan – Unzählige Menschen haben in Tokyo vor dem Büro von Premierminister Shinzo Abe seinen Rücktritt gefordert, nachdem mehr Details zum Moritomo Gakuen-Skandal bekannt wurden.

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An der ursprünglichen Kundgebung gegen die Regierung vor dem Büro des Premierministers nahmen am Vormittag nur 10 Leute teil, die mit Plakaten und Sprechgesang auf die Missstände in der Regierung hinwiesen. Doch im Laufe des Abends kamen immer mehr Menschen zur Demo. Zuletzt forderten mehr als 1.000 Menschen mit Schildern und Rufen, dass Shinzo Abe sein Amt abgibt. Auf den Schildern standen Sätze wie „Schwere nationale Kriminalität“ und „Alle Kabinettsmitglieder sollten zurücktreten“.

Auch einige Abgeordnete der Oppositionspartei nahmen an der Kundgebung teil, doch Mizuho Fukushima von der sozialdemokratischen Partei sagte, dass das Büro von Abe die Schuld auf das Finanzministerium verlagert. Es wurde auch gefordert, dass die Politik privaten Interessen nicht unterworfen werden darf. Ein anderer Protestant rief, dass das Kabinett nicht in Massen zurücktreten wird, deshalb müsse man sie dazu bringen. Andere riefen, „Keine Lügen mehr“ und „Keine Fälschungen von Dokumenten“.

Die Kundgebungen wurden organisiert, nachdem Finanzminister Aso eingestanden hatte, dass sein Ministerium die Dokumente über den Deal mit Moritomo Gakuen geändert hat. Da auch Shinzo Abes Frau Akie an dem Skandal beteiligt sein soll, werfen viele Teilnehmer der Proteste Shinzo Abe vor, dass er Vetternwirtschaft betreiben würde. Immerhin sollte Akie Abe auch Ehrendirektorin der Grundschule werden, die an dem Standort in Osaka errichtet werden sollte.

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