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USA und Japan wollen im neuen Jahrzehnt japanischen Astronauten zum Mond schicken

Ab 2024 sollen jedes Jahr Menschen zum Mond reisen

Die USA und Japan wollen die Raumfahrt im neuen Jahrzehnt stärken und einen japanischen Astronauten zum Mond schicken.

Die USA glauben, dass der Mond in naher Zukunft in wirtschaftlicher als auch in sicherheitstechnischer Hinsicht eine wichtige Rolle spielen wird und die Zusammenarbeit ist ein Teil der Strategie, China daran zu hindern, den Mond für sich zu nutzen.

Erster Japaner auf den Mond

Für Japan bedeutet dies, dass es das erste Mal wäre, dass ein Japaner zu den Erdtrabanten reist und damit wäre Japan die zweite Nation, die einen Menschen auf den Mond geschickt hat.

Im Mai 2019 kündigte die USA-Regierung das Artemis-Programm an, ein Projekt, um Astronauten wieder auf die Mondoberfläche zu bringen und um sich auf einen Flug zum Mars vorzubereiten. Bis 2024 soll eine neue Raumstation namens Gateway in der Nähe des Mondes entstehen.

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Ein weiteres Ziel ist es, eine Basis auf dem Mond zu erreichten, damit Astronauten ab der zweiten Hälfte der 2020er Jahre dauerhaft auf dem Erdtrabant bleiben können.

Bei dem Besuch von US-Präsident Donald Trump im Mai 2019 sagte Japans Premierminister Shinzo Abe, dass Japan die Teilnahme an den Plänen der USA prüfen werden.

Ab 2024 will die USA jedes Jahr Menschen zum Mond schicken

Bei einem inoffiziellen Treffen zwischen dem NASA-Administrator Jim Bridenstine und Vertretern der japanischen Regierung und Wirtschaft wurde um eine vorausschauende Einschätzung gebeten, ob Japan sich an dem Programm der USA beteiligen wird.

Bisher haben 12 Astronauten den Mond betreten. US-Präsident Trump kündigte an, dass jedes Jahr Menschen zum Mond geschickt werden sollen. Die erste Mission soll 2024 starten.

Wann die USA allerdings einen Japaner zum Mond schicken wird, ist noch nicht ganz klar. Experten gehen davon aus, dass dies mit der zweiten Mission, die für 2025 geplant ist, erfolgen soll. Außerdem scheinen die USA von Japan auch eine finanzielle Zusammenarbeit zu planen.

Mondreise wäre große finanzielle Belastung für Japan

Japans Jahresbudget für internationale Aktivitäten im Zusammenhang mit der Weltraumforschung liegt bei etwa 35 bis 40 Milliarden Yen. Laut internen Dokumenten des Ministeriums für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie, werden allein für die Punkte, die die Regierung, wie in einem Bericht vom Oktober 2019 beschrieben, ansprechen will, bis zum Geschäftsjahr 2024 ungefähr 213 Milliarden Yen benötigt.

Wenn Japan sich verpflichten würde, Menschen auf den Mond zu bringen, würde dies eine noch größere finanzielle Belastung bedeuten.

Die US-Regierung wird voraussichtlich im Frühjahr Einzelheiten zum Artemis-Programm bekannt geben. Wenn diese Feinheiten geklärt sind, wird die japanische Regierung überlegen, ob japanische Astronauten zum Mond fliegen und wie stark Japan sich an der Initiative beteiligen kann.

MA

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