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Beschwerden häufen sich

USA warnt vor Racial Profiling durch die japanische Polizei

Die US-Botschaft in Japan warnte am Montag vor Racial Profiling durch die japanische Polizei, da sich die Meldungen von ausländischen Einwohnern im Land häufen, die angehalten und durchsucht worden sind.

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Insbesondere nach der Schließung der Grenzen für Ausländer wegen der Omikron-Variante des Coronavirus haben diese Meldungen deutlich zugenommen.

Mehrere Fälle von Racial Profiling bei der japanischen Polizei

Die Botschaft verfasst einen Tweet auf Twitter, in dem sie vor dem Racial Profiling warnt und darauf hinweist, dass US-Bürger in Japan einen Nachweis über ihren Aufenthaltsstatus bei sich tragen und das Konsulat benachrichtigen sollen, falls sie festgenommen wurden. Außerdem heißt es, dass mehrere Ausländer bereits festgenommen, durchsucht und befragt wurden.

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Das Büro des Premierministers äußerte sich noch nicht zu der Warnung.

Nach Angaben des japanischen Justizministeriums sank die Zahl der in Japan lebenden Ausländer im Juni um 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, auf 2,8 Millionen. Menschen aus den USA machen mit fast 54.000 etwas weniger als 2 Prozent davon aus.

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Erneutes Einreiseverbot

Die Einreise für Touristen, Geschäftsleute und Studenten ist wegen der Pandemie untersagt. Das Land hatte sein Einreiseverbot für Geschäftsleute und Studenten erst kürzlich gelockert, wegen der neuen Corona-Variante vergangene Woche allerdings wieder in Kraft gesetzt. Die Regelung soll bis Ende Dezember in Kraft bleiben, eine Verlängerung hat die Regierung bisher offen gelassen.

Ausländern mit Aufenthaltsstatus ist es allerdings erlaubt nach Japan einzureisen, solange besondere Umstände vorliegen.

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