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USA wollen Geheimdienstvertrag zwischen Japan und Südkorea erhalten

Länder hoffen, dass sich Südkorea noch umstimmen lässt

Die Streitigkeiten zwischen Japan und Südkorea erreichten vor einigen Wochen eine neue Eskalationsstufe, als Südkorea die Kündigung des Geheimdienstvertrags ankündigte. Das sorgte nicht nur bei Japan für wenig Begeisterung, ebenfalls äußerten sich die USA sehr kritisch. Da die Auflösung für alle Beteiligten negative Auswirkungen hat, wollen nun die USA den Vertrag erhalten.

Am Dienstag gab General Mark Milley bekannt, dass sie mit Südkorea bei einem Treffen am Mittwoch über die Entscheidung sprechen wollen. Er erklärte Reportern, dass sie das Problem lösen wollen, bevor der Geheimdienstvertrag endgültig ausläuft. Auf die Frage, ob er zuversichtlich bei den Gesprächen sei, gab Milley an, dass er das herausfinden wird.

Vertragsauflösung hat für alle negative Konsequenzen

Milley selbst war für ein Treffen mit Premierminister Shinzo Abe in Tokyo, das er kurz vor seinem Statement hatte. Es ist für Milley die erste Auslandsreise seit seiner Erhebung als Vorsitzender des Joint Chiefs of Staff im Oktober. In dem Gespräch mit Abe habe Milley ein bisschen über den Vertrag gesprochen, der als GSOMIA bekannt ist. Abe gab dabei an, dass sie die Reaktionsfähigkeiten verbessern und die Abschreckung fördern wollen.

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Japan und Südkorea machen bei Gesprächen kaum Fortschritte

Sie einigten sich dabei, dass der letzte Raketentest von Nordkorea zutiefst besorgniserregend ist. Der GSOMIA soll am 23. November auslaufen und Südkorea will ihn aus persönlichen Gründen nicht erneuern. Die USA forderten bereits bei der Bekanntgabe der Auflösung Südkorea auf, dass sie ihre Entscheidung überdenken.

Milley traf sich zusätzlich mit dem Außenminister Toshimitsu Motegi. Mit ihm einigte er sich, dass die Zusammenarbeit zwischen Japan, den USA und Südkorea der beste Weg ist, mit Nordkoreas Tests und dem wachsenden Einfluss der chinesischen Marine umzugehen. Milley will diesen Standpunkt ebenfalls bei dem Treffen in Südkorea übermitteln und Motegi bat ihn, die Nachricht zu überbringen.

Für die USA und Japan ist der Vertrag sehr wichtig, da er ihnen erlaubt, schnell geheime Informationen mit Verbündeten zu teilen. Besonders in Hinsicht auf die Waffentests von Nordkorea und andere Aktivitäten im Land sind schnell überbrachte Details wichtig, um richtig zu reagieren. Dass eine Auflösung des Vertrags für Südkorea schlecht ist, zeigte sich beim letzten großen Waffentest von Nordkorea, als das Land auf umständlichem Weg bei Japan um Informationen bat.

MS

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