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USA will neutral bleiben

USA zieht seine Aussage zu Japans Senkaku-Inseln wieder zurück

Die Senkaku Inseln in Japan sind seit Jahren ein stark umstrittenes Gebiet. Offiziell gehören sie Japan, aber China beansprucht sie für sich, was immer wieder zu Vorfällen führt. Kürzlich hatte die USA sich erneut deutlich auf die Seite von Japan gestellt. Nun zogen sie ihre Aussage jedoch überraschend wieder zurück.

Der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby, äußerte sich am Freitag zu den Inseln. Die Aussage vom Dienstag, dass sie Tokyo bei den Streitigkeiten um die Inseln eindeutig unterstützen, sei ein Fehler gewesen. Laut ihm würde es keine Änderung bei der US-Politik in Bezug auf die Souveränität von Senkaku geben.

USA würde die Senkaku-Inseln trotzdem verteidigen

Indirekt verweist er damit darauf, dass die USA weiterhin neutral bleiben wollen, wie sie es auch die Jahre zuvor waren. Kirby entschuldige sich deswegen für die verursachten Verwirrungen, die er bereut.

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Kirby gab gleichzeitig an, dass der US-Präsident und andere Regierungsbeamte weiterhin Tokyo das unerschütterliche Engagement zur Verteidigung des Landes nach Artikel fünf des bilateralen Sicherheitsvertrags zusichern.

Die Senkaku-Inseln gehören zu Japans Gebieten und werden demnach bei einem Angriff ebenfalls von den USA verteidigt. Weiter sagte Kirby, dass die USA einseitige Aktionen ablehnt, die den Status quo der Inseln verändern wollen.

Japan wird indirekt unterstützt

Erst am Dienstag hatte sich Kirby abseits einer Pressekonferenz noch ganz anderes geäußert, als er zur Situation der Gewässer in der Nähe der Inseln gefragt wurde. Immer wieder dringen chinesische Schiffe in das Gebiet als Akt der Provokation ein und sorgen damit für Unruhe.

Seit Kurzem gilt jedoch ein neues Gesetz für die chinesische Küstenwache, was ihr erlaubt Waffengewalt gegen ausländische Schiffe einzusetzen. Japan ist deswegen sehr besorgt, weil die Provokationen zurzeit wieder zunehmen und sie einen gewaltsamen Konflikt unbedingt vermeiden wollen.

Kirby hatte zu der Problematik angegeben, dass sie bei den Senkaku-Inseln zu der internationalen Gemeinschaft halten. Sie halten zu der Souveränität der Inseln und würden demnach auch Japan in seinen Besitzanspruch unterstützen.

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