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Vergnügungspark Yomiuriland plant Hightech-Anlage „Art Aquarium“

Der Vergnügungspark Yomiuriland hat angekündigt, ein großes Aquarium zu bauen, das mit modernster Technologie wie Augmented Reality (AR) und einem unterhaltungsorientierten botanischen Garten ausgestattet wird.

Das Management überlegt sich auch den Bau eines Hotels und sogar zusätzliche natürliche Spa-Einrichtungen rund um den Park, die sich über Kawasaki und Inagi-Bezirke in Tokyo erstrecken. Ziel ist es, einen Freizeitkomplex zu schaffen, der mehr als ein einfacher Vergnügungspark anbietet, und Menschen jeden Alters anzuziehen.

Der Bauplan ist schon ein Teil der Strategie für das Geschäftsjahr 2019-2028, die am Mittwoch bekannt gegeben wurde. Die Hauptattraktion wird das „Art Aquarium“ sein, das den Besuchern das Gefühl gibt, in einem Wassertank zu wandern. Dafür werden Technologien wie AR und Projektionsmapping eingesetzt, die Bilder an den Wänden zeigen.

Der „Entame (kurz für Entertainment) Botanischer Garten“ ist von der Landschaft eines japanischen Gartens inspiriert und soll im Geschäftsjahr 2019 eröffnet werden. Die Besucher werden saisonale Blumen und die Besichtigung von Glühwürmchen genießen können.

Vergnügungsparks brauchen neue Ideen für Anlocken von japanischen und ausländischen Besuchern

Yomiuriland hofft, jährlich insgesamt 1,6 Millionen Besucher willkommen zu heißen. Es ist geplant, in den nächsten 10 Jahren insgesamt rund 55 Milliarden Yen (500 Millionen Dollar) in das Projekt zu investieren, einschließlich der Renovierung bestehender Anlagen.

Die Freizeitparkindustrie hat sich darauf konzentriert, große Attraktionen wie Achterbahnen und saisonale Attraktionen wie Wasserparks im Sommer und Beleuchtungen im Winter zu verbessern.

Nach Angaben des Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie stiegen die Besucherzahlen bei Freizeit- und Themenparks im Geschäftsjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr nur um 0,6 Prozent. Die Parks haben stetige Kundenströme erwartet, hatten es aber schwer, sich voneinander zu unterscheiden. Die meisten Freizeiteinrichtungen konnten keine ausländischen Besucher nach Japan locken. Trotz steigender Besucherzahlen hatte das Yomiuriland ein ähnliches Problem.

Auf der Pressekonferenz am Mittwoch sagte Michitaka Kobayashi, Geschäftsführer von Yomiuriland: „Die Strategien, um Gäste anzuziehen, haben sich geändert. Es ist ein Wettbewerb von Brainstorming.“

Yomiuriland wird auch das Gebiet vor der nächsten Station für einen besseren Zugang vom Bahnhof zum Park entwickeln, um Yomiuriland zum Zentrum eines großen Freizeitkomplexes zu machen.

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