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Verkauf von Sommerprodukten in Japan wegen wenig Sonnenschein eingebrochen

Heiße Getränke und Speisen verkaufen sich sehr gut

In der Kanto-Region ist der Verkauf von Sommerprodukten eingebrochen. Ein Mangel an Sonnenschein und ungewöhnlich kühle Temperaturen führen zu einer gesteigerten Nachfrage nach Heißgetränken.

Nach Angaben der Meteorological Agency betrug die Anzahl der Sonnenstunden im Bezirk Chiyoda im Zentrum Tokyos zwischen dem 28. Juni und Montag nur 9 Prozent der in normalen Jahren verzeichneten Sonnenstunden.

Große Kaufhausbetreiber verzeichnen seit Ende Juni einen schleppenden Absatz von Sommerprodukten

In den wichtigsten Flagship-Stores der Isetan Mitsukoshi Holdings Ltd. in der Region Tokyo gingen die Verkäufe im Verkaufszeitraum bis zum 2. Juli gegenüber dem Vorjahr um über 10 Prozent zurück.

Bei Takashimaya Co. ging der Umsatz mit UV-Sonnenschirmen und Sonnenbrillen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf rund 70 Prozent zurück.

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„Der Verkauf von regelmäßigen Sommerprodukten für Ochūgen, einschließlich Bier und Sōmen-Nudeln, ging spürbar zurück“, sagte ein Mitarbeiter des Kaufhauses.

Auch Vergnügungsparks leiden unter zu wenig Sonnenschein

Im Vergnügungspark Yomiuri Land in Inagi, einem Vorort von Tokyo, lag die Anzahl der Besucher am Montag bei rund 5.000 Personen, ein Rückgang um 90 Prozent.

Der Vergnügungspark Toshimaen im Stadtteil Nerima in Tokyo verzeichnete am Sonntag nur 105 Besucher, deutlich weniger als an einem Sonntag Mitte Juli letzten Jahres, an dem es 13.477 Menschen waren.

Gemüsepreise steigen

Der Mangel an Sonnenschein wirkt sich auch auf den Gemüsepreis aus. Auf dem Metropolitan Central Wholesale Market lagen die Preise für Gurken und Auberginen am Dienstag rund 50 Prozent über dem Normalpreis.

Ein Mitarbeiter des Landwirtschaftsministeriums sagte, dass die Preise weiter steigen werden, wenn sich das Wetter nicht erholt.

Heißgetränke und -speisen verkaufen sich gut

In den FamilyMart Co. Convenience Stores verdoppelte sich der Umsatz mit heißem Kaffee gegenüber dem Vorjahr, in den Seven-Eleven Japan Co. Convenience Stores verdreifachte sich der Umsatz mit heißem Udon und Soba-Nudeln.

Die Regenzeit wird voraussichtlich Ende dieses Monats in Kanto und in der Tokai-Zentralregion enden. In der Zwischenzeit scheinen viele japanische Geschäftsleute auf eine Erholung der Verkaufszahlen für Sommerprodukte zu hoffen.

Quelle: TJT

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