Verkaufsautomaten, die Tiefkühlkost anbieten, werden in Japan immer beliebter. Für Unternehmen sind sie mittlerweile eine gute neue Einnahmequelle und sie ermöglichen Kunden Produkte zu kaufen ohne die Hektik eines Supermarktes.
Das Angebot dieser Automaten erstreckt sich über Fisch, Brötchen bis zur Tiefkühlpizza und anderen Fertiggerichten.
Kunden nehmen Verkaufsautomaten sehr gut auf
Kunden nehmen diese Verkaufsautomaten sehr gut auf, da sie sich in Ruhe entscheiden können, was sie kaufen wollen, ohne mit jemanden sprechen zu müssen.
Der Fischgroßhändler Chibasuisan begann vor einigen Monaten Fisch in so einem Automaten zu verkaufen. Das Kerngeschäft des Unternehmens ist es eigentlich, Fisch für Kantinen zu liefern, von denen viele wegen der Pandemie allerdings geschlossen sind.
Der Automat, der in Sapporo aufgestellt wurde, erfreut sich seitdem sehr großer Beliebtheit.
Auch der Süßwarenhersteller Clim hat einen Verkaufsautomaten in Sapporo aufgestellt, da die Nachfrage nach Süßigkeiten in Hotels und Flugzeugen, das eigentliche Kerngeschäft, nachgelassen hat.
Hersteller der Automaten machen gute Geschäfte
Der Automat steht seit April an seinem Platz und Kunden können süße Brötchen und gefrorene Kuchen kaufen.
In Otaru hat Itoshoji rund 40 verschiedene Gerichte in seinem Automaten im Angebot, darunter qualitativ hochwertiges Fleisch, aber auch Pizza und andere Fertiggerichte.
Nach Angaben der Sanden Retail Systems Corp., die Verkaufsautomaten für Tiefkühlkost herstellt, waren ihre Geräte bis Ende August in 41 der 47 Präfekturen des Landes aufgestellt.
Auch Restaurants haben die Automaten für sich entdeckt, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzuschwächen.