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Garten für Stadtmenschen

Verpachtung verlassenen Ackerlands erfreut sich in Japan großer Beliebtheit

In Japan nimmt die Bevölkerung auf dem Land immer weiter ab, daher erfreuen sich Projekte, wie das Verpachten von verlassenem Ackerlands, immer größerer Beliebtheit.

Immer mehr Städter pachten Ackerland, das von ihren Eigentümern nicht mehr bewirtschaftet wird. Damit erhoffen sich die Menschen, dass es zu einer Wiederbelebung ihres Landes kommt.

Mehr 400.000 Hektar Ackerland bereits aufgegeben

Die von immer älter werdenden Eigentümern aufgegebene Ackerfläche wird immer mehr. Nach Angaben des Ministeriums für Land-, Forstwirtschaft und Fischerei wurden mittlerweile landesweit mehr als 400.000 Hektar aufgegeben.

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Das Seed Town Management hat an acht Standorten in den Städten Sakai und Osakasayama der Präfektur Osaka Grundstücke mit einer Gesamtfläche von rund 12.000 Quadratmetern gepachtet und das Land an 300 Personen vermietet. Ein Mitarbeiter der Firma sagt dazu: „Viele Grundbesitzer freuen sich, wenn ihre Parzellen wieder bebaut werden“.

Das Unternehmen mietet 10 bis 30 Quadratmeter große Grundstücke für 500 bis 1.500 Yen pro Monat und baut dort Scheunen für landwirtschaftliche Geräte und Wasserversorgungssysteme.

Geringe Gebühren für den eigenen Garten

Da das Unternehmen keine Verwaltungsgebühren erhebt, betragen die Nutzungsgebühren etwa 30 Prozent der Gebühren, die man normalerweise für einen Garten ausgeben muss.

„Das liegt daran, dass wir ältere Menschen, die von Renten leben, sowie Familien, die versuchen, ihre Lebenshaltungskosten zu senken, in den Genuss einer ungezwungenen Landwirtschaft bringen möchte“, heißt es in einer Werbebroschüre des Unternehmens.

Das Seed Town Management plant, im April drei weitere Standorte in der Stadt Sakai zu eröffnen. „Ich hoffe, diese Art von System wird dazu beitragen, die Wiederbelebung der japanischen Landwirtschaft voranzutreiben“, so der Firmenchef.

MA

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