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Bauunternehmen warnte vor rostigem Rohr

Verrostete Gasleitung löste Explosion in Fukushima aus

Vor einigen Tagen kam es in einem Restaurant in Koriyama, Fukushima, zu einer großen Explosion, die vermutlich durch Gas verursacht wurde. Bis jetzt war jedoch unklar, wie das Gas austreten konnte. Experten glauben jetzt, dass eine alte Gasleitung schuld ist.

Untersuchungen ergaben, dass die Gasleitung unter dem Shabu Shabu Restaurant stark verrostet war und ein Loch aufweist. Es ist sehr wahrscheinlich, dass durch die Öffnung das Propangas austrat. Hinzukommt, dass es im Juli  im Vergleich zu den Monaten zuvor einen unerklärten Anstieg an verbrauchtem Gas aus den Flaschen außerhalb des Gebäudes gab.

Experten warnten vor marodem Rohr

Die kaputte Gasleitung wirft nun ein ganz anderes Licht auf den Fall. Ein Gasunternehmen hatte schon lange das Restaurant aufgefordert die marode Leitung zu ersetzen. Schon im Juni wurde der Betreiber über das Problem informiert. Seit April war das Geschäft wegen Covid-19 geschlossen und durchlief Renovierungsarbeiten.

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Nach bisherigen Angaben ignorierte der Betreiber jedoch die Warnung des Unternehmens. Als Begründung gab er wohl an, dass der Laden zurzeit ohnehin für Kunden geschlossen sei. Ob die Polizei wegen des Fehlverhaltens ermittelt, ist bis jetzt noch nicht bekannt.

Bei der Explosion am 30. Juli wurde eine Person getötet und 19 weitere verletzt. Von dem Restaurant, dass eigentlich am Montag wiedereröffnet werden sollte blieb nicht viel übrig. Die Druckwelle beschädigte dazu 180 weitere Gebäude im näheren Umkreis.

MS

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