Verteidigungsminister verspricht JAXA bei der Beseitigung von Weltraummüll zu helfen

Tausende von Tonnen an Weltraumschrott umrunden aktuell die Erde und stellen eine große Bedrohung dar. Denn jederzeit kann etwas von dem Müll auf die Erde fallen oder im Orbit Satelliten beschädigen. Japans Verteidigungsminister Itsunori Onodera will deswegen der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) bei der Beseitigung des Schrotts zu helfen. Das versprach er bei einem Besuch im Tsukuba Space Center am Dienstag.

Onodera erklärt, dass sich Japan proaktiv an der Überwachung der Situation beteiligen will, um die Sicherheit weiter zu garantieren. Besonders gegenoptische Maßnahmen gegen mögliche Kollisionen sind für Onodera wichtig. Selbstfahrende Autos und das Abwehrsystem von ballistischen Raketen nutzen unter anderem Satelliten. Ein Treffer durch Weltraumschrott könnte zu Ausfällen führen, was fatal sein kann.

Onodera hofft, dass das Verteidigungsministerium und die Selbstverteidigungsstreitkräfte die Zusammenarbeit mit JAXA unterstützen. Er möchte, dass sie zusammen die Erforschung und Nutzung des Weltraums vorantreiben, um Sicherheit für alle zu garantieren.

Schon lange baut das japanische Verteidigungsministerium die Verteidigung im Weltraum aus. Erst vor wenigen Wochen schickte Japan einen weiteren Überwachungssatelliten in den Orbit, der unter anderem auf Nachtaufnahmen spezialisiert ist. Für 2022 ist die Fertigstellung des Raumüberwachungsradars in Sanyo-Onoda, Präfektur Yamaguchi geplant. Die „Weltraumdivision“ der Air Self-Defense Force soll hingegen 2023 einsatzbereit sein.

Quelle: Asahi

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