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Video mit gefesseltem Sumoringer sorgt in Japan für Empörung

Beide Sportler müssen sich für den Vorfall entschuldigen

In den letzten Jahren gab es zahlreiche Skandale im Sumosport, der immer noch darunter zu leiden hat. Besonders die Misshandlungen von jungen Sportlern durch Trainer oder ältere Ringe sorgten für viele Diskussionen. Umso empörter sind viele nun, nachdem ein Video aufgetaucht ist, das einen jungen Sumoringer gefesselt zeigt.

Das besagte Video zeigt einen Sumoringer, der an Beinen sowie Händen gefesselt und geknebelt ist und versucht, sich zu befreien. Die Aufnahme stammt von einem hohen Ringer mit dem Namen Abi Masatora. Bei dem gefesselten Sportler handelt es sich tatsächlich um einen Freund von Abi, Juryo Wakamotoharu.

Ringer sollen nicht mehr privat in sozialen Netzwerken posten

Es handelt sich laut den beiden nur um einen Spaß und beide veröffentlichten das Video auf ihren Profilen in sozialen Netzwerken. Das Video kam jedoch alles andere als gut an. Es meldete sich deswegen bereits die Japan Sumo Association (JAS), die das Video scharf verurteilt und als unangemessen bezeichnet. Sie forderten dazu die Ringer und den Stallmeister auf, in der Zukunft nicht mehr auf ihren privaten Accounts in sozialen Medien zu schreiben.

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Allgemein ging am 6. November die Nachricht an alle Mitglieder des Verbands heraus, dass sie vorsichtig sein sollen, mit dem, was sie in den sozialen Medien posten. Es sei schwer, alle Beiträge zu kontrollieren, weswegen sie sogar dazu aufrufen, Postings ganz zu unterlassen. Das gilt allerdings nur für die rein privaten Accounts und nicht für die offiziellen der Sumoställe. Trotzdem ist es eine kritische Entscheidung, da einige der beliebtesten Ringer mehr als hunderttausend Follower haben, die sehr gerne ihre Beiträge lesen.

Kagamiyamam, der für die Abteilung des Krisen-Managements des Verbands zuständig ist, rügte die Ringer ebenfalls. Sie gehören zu den führenden Sportlern im Sumo und sollten sich wie Vorbilder für jüngere Ringer verhalten. Damit war jedoch die Sache noch nicht geklärt. Beide Ringer mussten sich am 9. November im Fukuoka Kokusai Center persönlich bei dem Vorsitzenden von JSA, Hakkaku, und weiteren Beamten entschuldigen. In dem Statement von Abi hieß es, dass er hätte bewusster handeln sollen. Er möchte deswegen für die Zukunft sein Verhalten ändern.

Abi und Wakakmotoharu dürfen weiterhin an dem Kyushu Grand Sumo Tournament teilnehmen, das am 10. November startete. Größere Auswirkungen hatte der Vorfall demnach nicht für sie.

AS

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