Beisetzung von Okinawas Gouverneur Onaga zieht viele Menschen an

Am Montag wurde der verstorbene Gouverneur von Okinawa, Takeshi Onaga, beigesetzt. Etwa 4.500 Menschen nahmen an der Beerdigung teil und erwiesen ihm die letzte Ehre.

Onaga ist am Mittwoch im recht jungen Alter von 67 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorben. Da er erst seit Ende 2014 Gouverneur von Okinawa war, hat Onaga nicht einmal vier Jahre die lokale Regierung geleitet. Doch in dieser kurzen Zeit setzte er sich dafür ein, die geplante Verlegung der US Marine Corps Futenma Air Station von der Stadt Ginowan in ein Küstengebiet der Stadt Nago zu verhindern.

Momentan ist unklar, ob die lokale Regierung von Okinawa der Verlegung der Marine Basis zustimmen wird, oder ob sie Onagas Wunsch entsprechen und die Verlegung ablehnen werden. Die Grabrede wurde während der Beerdigung von Onagas Vorgänger Keiichi Inamine gehalten.

Dieser nannte die Frage der US-Militärstützpunkte die größte Herausforderung für den Posten des Gouverneurs von Okinawa. Laut Inamine hätte Onaga alles gegeben. Außerdem habe Onaga Okinawas Streben nach Frieden geschätzt, was an die zukünftigen Generationen weitergegeben wird.

Quelle: NHK

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