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Wunsch nach Japanisch-Sprachkursen ist groß

Viele Ukrainer wollen in Japan bleiben

Viele der Ukrainer, die nach Japan vor dem Krieg geflüchtet sind, wollen laut einer Umfrage der Nippon Foundation in Japan bleiben.

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Die Umfrage ergab, dass 65 Prozent der Menschen, die nach Japan geflüchtet sind, sich dort ein neues Leben aufbauen wollen. Laut der Nippon Foundation würde der Anteil sogar auf über 90 Prozent steigen, wenn es mehr Hilfe geben würde.

Ukrainer würden gerne im Land bleiben

Ein Sprecher der Nippon Foundation sagte zu dem Ergebnis: „Ein Ende des Krieges in der Ukraine sei nicht in Sicht.“ Die Nippon Foundation fordert Maßnahmen, um zu verhindern, dass sich die Evakuierten isoliert fühlen.

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Laut den am 29. Juli veröffentlichten Umfrageergebnissen gaben 65,1 Prozent der Ukrainer an, vorerst in Japan bleiben zu wollen, während insgesamt 90,1 Prozent der Befragten angaben, dass sie hier bleiben würden, wenn es zusätzliche Hilfe geben würde.

Die Nippon Foundation erklärte im März, dass sie über einen Zeitraum von drei Jahren mehr als 5 Milliarden Yen (ca. 36 Millionen Euro) an Unterstützung für etwa 1.000 Ukrainer bereitstellen will.

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In der Erhebung wurde auch gefragt, auf welchen Stellen es zu wenig Hilfe gibt. 38,5 Prozent der Befragten gaben an, dass es an Beschäftigungsmöglichkeiten und Bildung mangelt, gefolgt von Japanisch-Sprachkursen (26,9 Prozent) und medizinischer Hilfe (22,7 Prozent).

Nur insgesamt 13 Prozent der befragten Ukrainer gaben an, dass sie entweder ein wenig oder gut Japanisch sprechen können. Insgesamt 36 Prozent gaben ähnliche Antworten in Bezug auf Englisch.

Mehr Unterstützung zum Lernen der Landessprache

Fast die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass das Erlernen der japanischen Sprache nicht ausreichend gefördert wird.

Da Japan an einem chronischen Arbeitskräftemangel leidet, ist die Entscheidung der Menschen, im Land bleiben zu wollen, eine gute Gelegenheit, um die aktuelle Situation etwas zu entspannen. Die japanische Regierung hatte vor einigen Tagen beschlossen, die finanzielle Hilfe für diese Menschen zu verlängern.

Laut der japanischen Einwanderungsbehörde sind mittlerweile 1.775 Menschen aus der Ukraine nach Japan gekommen.

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