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Vier assistierte Reproduktionsbehandlungen für LGBT-Paare in Japan durchgeführt

In Japan ist es für LGBT-Paare nicht leicht, ein Kind zu bekommen

Für LGBT-Paare ist es sehr schwer, Kinder zu bekommen. Dennoch wünschen es sich viele. Vier medizinische Einrichtungen in Japan haben nun dabei geholfen und die assistierte Reproduktionsbehandlung von LGBT-Paaren gemäß den Richtlinien der Medizinischen Akademie durchgeführt. Das ergab eine Befragung.

Dabei haben zwei medizinische Einrichtungen Sperma einer dritten Person verwendet, um lesbische Paare künstlich zu befruchten. Drei haben Spermien von Trans-Frauen verwendet, die sie vor ihren Geschlechtsanpassungen entnommen und eingefroren hatten.

Jeder Elfte in Japan identifiziert sich als LGBT

Eine Einrichtung sagte, dass sie an beiden Fällen beteiligt ist. Es ist nicht bekannt, ob eines dieser Paare tatsächlich ein Baby bekommen hat. Künstliche Besamung mit Spendersamen und Einfrieren der Spermien sind nach den Richtlinien eigentlich nur für Krebspatienten und legal verheiratete Paare erlaubt.

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In Japan identifiziert sich mindestens jeder Elfte als LGBT. Immer mehr Kommunen stellen inzwischen Partnerschaftszertifikate für gleichgeschlechtliche Paare zur Verfügung, aber gleichgeschlechtliche Ehen sind nicht rechtlich anerkannt.

In Europa und den USA gibt es einfachere Möglichkeiten

Nach der Durchführung der ersten landesweiten Umfrage zur reproduktiven Behandlung von LGBT-Patienten sagte Mikiya Nakatsuka, Professorin an der Universität, dass US-amerikanische und europäische Wissenschaftler keine Einschränkung für eine solche Behandlung von geschlechtsspezifischen Minderheiten vorschlagen.

Aber „die Debatte (zu diesem Thema) schreitet in Japan nicht voran“, sagte sie und fügte hinzu, dass die Risiken zunehmen würden, wenn sie sich auf kommerzielle Samenbanken ohne spezifische Regeln verlassen würden. Die Umfrage ergab, dass LGTB-Personen in 41 medizinischen Einrichtungen und z.B. auch bei Leihmüttern nach reproduktiven Behandlungsdiensten suchten.

Fünf Einrichtungen stellten Drittanbieter-Sperma für Frauen von Trans-Männern zur Verfügung, die vor ihrer Heirat Geschlechtsanpassungen hatten. Nachdem die Trans-Männer ihr Geschlecht im Familienregister zu „männlich“ geändert hatten, konnten sie ihre Ehefrauen in Japan heiraten. Somit sind die Befruchtungsmaßnahmen bei ihren Ehefrauen nach den Richtlinien legal.

Die Umfrage ergab 492 anonyme Antworten von 1.131 Krankenhäusern und Kliniken, die im Dezember letzten Jahres befragt wurden.

kyodo

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