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Vier japanische Grundschulen in Hiroshima sagen Bombenanschlagsveranstaltung ab

In Hiroshima haben vier Grundschulen Veranstaltungen zum Jahrestag des US-Atombombenangriffs abgesagt, nachdem die Region immer noch an den Folgen der sintflutartigen Regenfälle leidet.

Ursprünglich war geplant, dass an den Grundschulen in Hiroshima am 6. August um 8:16 Uhr morgens eine Friedensveranstaltung zum Jahrestag der Bombardierung der Stadt abgehalten wird. Während dieser Veranstaltung sollten die Kinder ein stilles Gebet für die Opfer sprechen und über den Frieden nachdenken. Doch vier Grundschulen in den Bezirken Asakita und Aki haben beschlossen, die Veranstaltung abzusagen.

Denn in diesen Gebieten gibt es immer noch Evakuierungshinweise nach den jüngsten sintflutartigen Regenfällen. Eine Grundschule im Asakita Bezirk hatte die Entscheidung getroffen, weil der Bezirk immer noch erdrutschgefährdet ist. Die Grundschule im Aki-Bezirk musste die Veranstaltung ebenfalls absagen, da das Schulgelände durch Straßenschäden und große Schlammmassen nur schwer zu erreichen ist.

Doch alle vier Grundschulen haben angekündigt, dass die Schüler die Möglichkeit bekommen werden, mit Überlebenden der Atombombe zu sprechen. Sie sollen nach der Wiederaufnahme des Unterrichts von den Überlebenden lernen.

Quelle: NHK

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