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Von Erdbeben betroffene Stadt schenkt Brasilien Schneemänner

Letzten September erschütterte ein starkes Erdbeben die Präfektur Hokkaido und richtete viel Schaden an. Besonders schwer traf es unter anderem die Stadt Abira, in der zahlreiche Gebäude komplett kaputt gingen. Dank vielen Helfern und Spenden ist die Stadt dabei, sich zu erholen. Eine große Unterstützung waren vor allem Bewohner von Sao Paulo in Brasilien, die Geld zum Wiederaufbau sammelten und Abira unterstützten. Als Dankeschön schickten die Japaner nun dem Ort Schneemänner.

Schon 2008 bauten die Bürger von Abira einen zwei Meter hohen Schneemann und zeigten ihn der Regierung von Sao Paulo. Anlass dafür war das 100. Jubiläum der ersten japanischen Einwanderer in Brasilien. Der Schneemann sollte als besonderes Geschenk im kommenden August bei der Zeremonie in Sao Paulo ausgestellt werden.

Überschattet wurden die Vorbereitungen der Feierlichkeiten allerdings von dem Erdbeben. Emigranten und Einheimische sammelten kurzerhand zusammen Geld und sendeten es letzten Dezember der Stadt. Insgesamt erhielten die Bewohner über die Hokkaido Japan Brazil Association 14.291 Euro.

Brasilianer konnten per Livestream beim Bauen zuschauen

Aus Dankbarkeit beschlossen die Bewohner, weitere Schneemänner zu bauen. Am 24. Februar versammelten sich um die 100 Menschen, darunter viele Kinder, um die Schneefiguren zu machen. Zusammen bauten sie 40 Schneemänner mit einer Höhe von 40 Zentimetern und einen mit zwei Meter Höhe. Um die Figuren möglichst perfekt zu machen, drückten die Teilnehmer den Schnee in Styropor und sagten dabei „Obrigado“, Dankeschön auf Portugiesisch. Ein Livestream übertrug das Spektakel für die Menschen in Brasilien.

Abiras Bürgermeister, Shuichiro Oikawa, erklärte, dass die Schneemänner ein Symbol für den Wiederaufbau seien. Bei der Jubiläumszeremonie in Sao Paulo sollen sie deswegen die Dankbarkeit der Bewohner ausdrücken. Alle Schneemänner fahren im März in einem Kühlcontainer vom Hafen Tomakomai nach Brasilien. Dort kommen sie vermutlich im Mai an und bis August zur Zeremonie bewahrt die Stadt sie sicher und gekühlt auf.

Quelle: Mainichi Shimbun

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