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Vulkanalarmstufe am Mount Hakone erhöht

Im Gebiet um den Mount Hakone wurde die Vulkanalarmstufe auf 2 angehoben. Die seismische Aktivität hat stark zugenommen.

Schon 2015 kleine Ausbrüche am Mount Hakone

Der Mount Hakone liegt in einem beliebten Thermalgebiet in der Nähe von Tokyo. Im Jahr 2015 ereigneten sich auf dem 1,438 Meter hohen Berg kleinere Ausbrüche. Die Alarmstufe betrug damals ebenfalls 2, zu einem Zeitpunkt sogar 3. Verletzte gab es bei diesen kleinen Ausbrüchen keine. Das letzte Mal zu einem großen Ausbruch kam es laut geologischem Gutachten im späten 12. und 13. Jahrhundert.

Nun wurde die Vulkanalarmstufe der Wetterbehörde das erste Mal seit den kleinen Ausbrüchen im Jahr 2015 wieder auf 2 erhöht. Diese Erhöhung hängt mit der Zahl von Vulkanerdbeben zusammen, die am Samstag auf 45 und am Sonntag bis 15:00 Uhr sogar auf 48 gestiegen war. Die Behörde warnte vor einem möglichen Ausbruch und der vulkanischen Schlacke, da die fumarolische Aktivität in den Gebieten um Owakudani, etwa 80 Kilometer südwestlich von Tokyo, zugenommen hat.

Mount Hakone
Blick auf das Thermalgebiet am Mount Hakone. Bild: japantimes

Touristen sind enttäuscht, Einheimische besorgt

Aufgrund der erhöhten Warnstufe wurden einige Straßen im Thermalgebiet gesperrt, auch der Betrieb der Seilbahnen den Berg hinauf wurde eingestellt. Einige Besucher äußerten sich enttäuscht, da sie das Gebiet nicht mehr befahren konnten. „Ich wollte dorthin fahren, um die Landschaft zu genießen“, sagte die 61-jährige Daisuke Sasaki.

Große Sorge besteht auch bei den Einheimischen. Nach den letzten kleinen Ausbrüchen im Jahr 2015 war die Zahl der Touristen um 3,8 Millionen gesunken. Daher versuchten die Einheimischen, wie etwa Masayoshi Oki, der ein Hotel betreibt, die Sorgen zu zerstreuen: „Es gab einige Anfragen, aber wir haben ihnen gesagt, dass es in Ordnung ist.“ Ein 72-jähriger lokaler Taxifahrer sagte auch, dass die Warnung nicht unbedingt bedeutet, dass das gesamte Gebiet um den Hakone „gefährlich“ sei.

Sowohl Touristen als auch Einheimische hoffen darauf, dass die Aktivitäten am Mount Hakone bald wieder nachlassen, die Vulkanalarmstufe verringert wird und es zu keinen Ausbrüchen kommt.

Quelle: Kyodo

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