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Wachsende Spannungen zwischen japanischen und ausländischen Bewohnern in Skigebiet Niseko

Kaum ein Zusammenleben zwischen Japanern und ausländischen Einwohnern

Immer mehr einheimische Einwohner im japanischen Skigebiet Niseko beschweren sich über ihre ausländischen Nachbarn.

In der Stadt Kutchan machen ausländische Einwohner im Winter über 10 Prozent der Bevölkerung aus. Die Spannungen zwischen Japanern und Menschen aus anderen Teilen der Erde nehmen zu.

Mülltrennung ein großes Problem

Eine Umfrage die 2017 durchgeführt wurde, ergab, dass viele Japaner Probleme damit haben, wie ausländische Einwohner ihren Müll entsorgen oder schlechte Fahrgewohnheiten haben.

„Es ist schwierig, hier mit der wachsenden Zahl von Ausländern zu leben“, wurde ein Einwohner zitiert.

Obwohl die Bevölkerungszahl saisonabhängig schwankt, hat die Zahl der Ausländer in der Kurstadt seit 2014 jedes Jahr einen neuen Rekord aufgestellt. Ende Januar wurden 2.048 Ausländer registriert, das sind rund 12 Prozent der Bevölkerung.

Mehr zum Thema:  1 von 50 Einwohnern in Japan ist ein Ausländer

Die Stadt hatte auf ihrer Webseite eine Erklärung zur Mülltrennung auf Englisch aufgenommen, allerdings hat dies nicht viel geholfen.

Probleme mit dem Umgang ausländischer Einwohner

„Meine Heimatstadt teilt Müll nur in zwei Arten auf“, sagte Jai Tomkinson, ein Australier, der für ein lokales Outdoor-Geschäft arbeitet. „Die Dokumente in Banken und Postämtern sind größtenteils in japanischer Sprache, was die Dinge herausfordernd macht.“

Nach dem Hokkaido-Erdbeben im vergangenen Jahr waren die einzig verfügbaren Informationen nur auf Japanisch verfügbar. Auch der lokale Radiosender übermittelte Informationen nur auf Japanisch.

Da die Stadt derzeit keine englischen Karten für den Katastrophenschutz hat, hat die Gemeinde damit begonnen, Japaner mit guten Englischkenntnissen einzustellen, um die bestehenden Herausforderungen zu bewältigen.

Japaner und ausländische Einwohner leben oft getrennt

Etwa 140 Kilometer östlich von Niseko liegt das Dorf Shimukappu, in dem etwa 28 Prozent der Bevölkerung in Übersee leben. Die Ausländer kommen jedoch nur selten aus der Umgebung der Hotels und mischen sich nur selten mit japanischen Einheimischen.

Die Tatsache, dass es kaum Kontakt zwischen den japanischen Einwohnern und Ausländern gibt, macht es schwierig ein Zusammenleben zu gestalten.

Trotzdem will Japan immer mehr ausländische Menschen in das Land holen. Dafür wirbt sie für die im April eingeführten neuen Visa-Klassen.

Allerdings werden immer mehr Probleme laut, da die Regierung zu wenig für eine vernünftige Integration tut.

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