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Wahlbeteiligung bei den Parlamentswahlen in Japan höher als 2017

Die Wahlbeteiligung bei den Parlamentswahlen am 31. Oktober in Japan lag bei 55,33 Prozent und damit leicht über dem Rekordtief von 52,66 Prozent bei den Wahlen 2014.

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Im Vergleich mit den Wahlen 2017 war die Wahlbeteiligung in Japan dieses Jahr mit 1,65 ebenfalls leicht höher, was sich bereits am Wahltag herauskristallisierte.

Wahlbeteiligung bei den Frühwählern niedriger als 2017

Nach Angaben des Ministeriums für innere Angelegenheiten und Kommunikation haben nach vorläufigen Zahlen 20 584 847 Menschen bei der vorgezogenen Wahl in den Wahlkreisen mit nur einem Sitz ihre Stimme abgegeben.

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Das sind 795.130 weniger als bei der letzten Parlamentswahlen 2017, bei der die Zahl der vorzeitigen Stimmabgaben für eine nationale Wahl einen Rekordwert erreichte. Der Anteil der Frühwähler betrug 19,49 Prozent.

Die Menschen konnten vom 20. Oktober, dem Tag nach der offiziellen Bekanntgabe der Parlamentswahl, bis zum 30. Oktober vorzeitig wählen.

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In 5.940 Wahllokalen, in Gemeindeverwaltungen, Universitäten und kommerziellen Einrichtungen, konnte vorzeitig gewählt werden, etwa 600 mehr als bei der letzten Parlamentswahl.

Menschen wurden aufgerufen, verstreut wählen zu gehen

Die Wahlkommissionen der Präfekturen riefen die Menschen dazu auf, als Gegenmaßnahme gegen Coronavirus-Infektionen verstreut zu wählen, aber nur in elf Präfekturen, darunter Hokkaido und Osaka, stieg die Zahl der Wähler.

Aufgeschlüsselt nach Präfekturen war der Anteil der Frühwähler unter den Wählern in der Präfektur Akita mit 32,44 Prozent am höchsten. Gefolgt von der Präfektur Ishikawa mit 26,43 Prozent, der Präfektur Fukushima mit 24,85 Prozent, der Präfektur Wakayama mit 24,07 Prozent und der Präfektur Yamagata mit 24,01 Prozent. Am niedrigsten war die Rate in der Präfektur Saitama mit 16,43 Prozent.

In der Präfektur Yamagata stieg der Anteil der Frühwähler um 16,69 Prozent, was die größte Veränderung aller Präfekturen im Vergleich zu den Parlamentswahlen 2017 darstellt. Es folgten die Präfektur Iwate mit 11,48 Prozent und die Präfektur Ishikawa mit 10,33 Prozent.

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