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Wanderer, die nicht zum Gipfel des Mount Fuji wollen, sollen spenden

Der Mount Fuji ist einer von Japans bekanntesten Wahrzeichen. Aus dem Grund besuchen zahlreiche Touristen ihn jährlich, um den Gipfel zu erklimmen. Doch nicht alle wollen bis an die Spitze und nur gemütlich am Hang wandern. Die Wanderer sollen allerdings deswegen nun zahlen, auf Freiwilligenbasis.

Die Präfekturen Shizuoka und Yamanashi wollen ab Sommer die Wanderer bitten, eine kleine Spende zu geben. Sie soll nach bisherigen Entscheidungen eine Höhe von acht Euro tragen. Zahlen sollen dabei die Besucher, die nicht zum Gipfel wollen. Kinder sind zusätzlich freigestellt und nur Erwachsene werden um eine Spende gebeten.

Hintergrund der Aktion ist allerdings keine Geldgier der Regionen, in denen der Berg steht. Mit dem Geld wollen sie nämlich die Erhaltung der Natur fördern und die Wanderwege besser schützen. Beim Mount Fuji handelt es sich nämlich seit 2013 um ein UNESCO-Weltkulturerbe. Aktuell bitten die Präfekturen deswegen bereits Kletterer vor dem Aufstieg zum Gipfel um Spenden.

Viele Menschen spenden bereits

Spenden selbst sind an den fünf Stationen am Berg möglich, die sich etwa auf halber Höhe des Berges befinden. Die Zuständigen wollen zur neuen Regelung richtige Spendenpunkte einrichten. Die Präfekturen betonen dabei, dass sich der Spendenaufruf nur an Wanderer richtet. Touristen, die nur für die Aussicht an den Stationen kommen, essen oder einkaufen wollen, sind nicht mit inbegriffen. Natürlich können sie ebenfalls finanziell zum Naturschutz beitragen. Die neue Regelung wollen die Regierungen am 19. März bei einer Sitzung mit den lokalen Gemeinden genauer besprechen.

Schon seit 2014 gibt es mittlerweile die freiwilligen Spenden. Bis jetzt ist der Aufruf zu Spenden für die Präfekturen erfolgreich. Alleine 2018 nahm Shizuoka 453.205 Euro durch 50 Prozent der Kletterer ein, die bis zum Gipfel gingen. Bei Yamanashi waren es 703.801 Euro bei 60 Prozent der Kletterer.

Quelle: Mainichi Shimbun

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