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Wartungsinspektoren übersahen laut Bericht Riss in Shinkansen

Das Transport Safety Board hat einen vorläufigen Bericht veröffentlicht, laut dem die Wartungsinspektoren den 14 Zentimeter langen Riss im Fahrwerk des Shinkansen im Dezember 2017 bei der Kontrolle übersehen haben.

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Der Riss im Shinkansen fiel erst auf, nachdem der Rahmen kurz davor war, auseinander zu brechen. Doch nun wurde festgestellt, dass der Riss bei den Wartungsarbeiten viel früher hätte auffallen müssen. Denn laut dem Transport Safety Board hätten die Wartungsarbeiter nur die Daten des Luftfedersystems analysieren müssen.

Anhand dieser Daten hätten sie erkannt, dass das Gleichgewicht des Wagons bereits am Vortag nicht stimmte. Am Tag, als der Riss entdeckt wurde, soll das Gleichgewicht noch weniger stabil gewesen sein. Der Vorstand empfiehlt nun, die Luftfederungsdaten immer zu verwenden, um ähnliche Probleme zukünftig zu vermeiden.

Außerdem hat der Vorstand mitgeteilt, dass sie ihre Untersuchungen weiter durchführen werden. Der Hersteller des Fahrwerks, Kawasaki Heavy Industriers, hatte bereits zuvor zugegeben, dass ihre Mitarbeiter den Stahlrahmen nicht ordnungsgemäß anfertigten und die Teile auch nicht richtig schweißten.

Quelle: NHK

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