Anzeige
HomeNachrichten aus JapanWassertransport soll für die Olympischen Spiele 2020 zurückkommen

Wassertransport soll für die Olympischen Spiele 2020 zurückkommen

Tokio setzt im Hinblick auf die Olympischen Spiele auch auf den Transport zu Wasser. Die Hauptstadt will mit dem Wassertransport ausländische Touristen anlocken und den Verkehr während der Olympiade entlasten.

Anzeige

Seit dem Geschäftsjahr 2015 führt die Stadtregierung eine Reihe von sozialen Experimenten durch, die auf die Wiederbelebung von Wassertransportwegen abzielen.

„Wir bemühen uns, den Wassertransport wieder zu beleben, um ausländische Besucher in die Ufergegend zu locken, bevor die Olympischen Spiele und Paralympics beginnen“, so ein Sprecher der Stadtregierung.

Derzeit fahren rund 50 Schiffe auf etwa 10 Linienverbindungen Orte wie Asakusa, Odaiba und den Flughafen Haneda an. Darüber hinaus sind auch einige Passagier- und Gaststättenschiffe, auf denen man essen und trinken kann, unregelmäßig unterwegs.

Wenn die Nutzung der Wassertransportwege von der Lokalregierung als effektiv erachtet wird, sollen weitere Linienfahrten ab dem Jahr 2018 in Betracht gezogen werden.

Anzeige

Letztes Jahr wurden Probefahrten auf fünf Routen durchgeführt, darunter eine kombinierte Tour auf dem Sumida im Osten der Hauptstadt. Die Rundfahrten lagen bei etwa 1.000 Yen für 40 Minuten.

Während der Edo-Periode vom 17. bis Mitte des 19. Jahrhunderts spielte der Wassertransport eine wichtige Rolle bei der Verteilung von Gütern und Personen in dem Gebiet um die Hauptstadt. Er trat jedoch in den Hintergrund, als nach der Meiji-Periode allmählich Züge und Kraftfahrzeuge auftauchten.

Es bleibt abzuwarten, ob sich der Wassertransport rechnet. In der Öffentlichkeit ist wenig bekannt über das wiederbelebte Transportmittel und die meisten Docks sind von den restlichen Verkehrsanbindungen, wie Bahnhöfen und U-Bahn-Stationen, schlecht erreichbar.

Bild: Tak1701d / Wikimedia Commons (Lizenz)

Anzeige
Anzeige